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Deutschland / Welt USA ziehen vorerst Soldaten aus Libyen ab
Nachrichten Politik Deutschland / Welt USA ziehen vorerst Soldaten aus Libyen ab
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17:03 07.04.2019
Libysche Soldaten in Bengasi, 2012. Quelle: dpa-bildfunk
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Bengasi

Als Reaktion auf die jüngst ausgebrochenen Gefechte in Libyen ziehen die Vereinigten Staaten vorerst einen Teil ihrer dort stationierten Soldaten ab. Die Sicherheitslage im Land sei zunehmend kompliziert und unvorhersehbar, sagte der Chef des US-Afrika-Kommandos, Thomas Waldhauser, am Sonntag. Eine kleine Zahl amerikanischer Truppen ist in Libyen im Einsatz, um im Kampf gegen Extremisten der Terrormiliz IS und Al-Kaida-Islamisten zu helfen. Außerdem schützen die Soldaten diplomatische Einrichtungen.

Auch mit einer Änderung der Truppenzahl werde man die bestehende US-Strategie weiterverfolgen, sagte Waldhauser. Eine konkrete Zahl dazu, wie viele Amerikaner abgezogen und wie viele weiter in Libyen bleiben, nannte er nicht.

Die Gefechte gingen am Wochenende weiter

Am Sonntag gingen indes die Gefechte am internationalen Flughafen von Tripolis weiter. Er liegt rund 24 Kilometer vom Zentrum der Hauptstadt entfernt und soll am Tag zuvor von den Einheiten des abtrünnigen Generals Chalifa Haftar eingenommen worden sein.

In der vergangenen Woche startete Haftar überraschend eine Offensive auf Tripolis, die das Land möglicherweise zurück in den Bürgerkrieg treiben könnte. Seit dem Sturz des langjährigen Diktators Muammar al-Gaddafi 2011 ist das Land politisch gespalten. Rivalisierende Regierungen sitzen im Osten und Westen des Landes, beide werden von bewaffneten Gruppen gestützt.

Von AP/RND

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