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Deutschland / Welt Linke will Grenell nicht zur unerwünschten Person im Bundestag erklären
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Linke will Grenell nicht zur unerwünschten Person im Bundestag erklären
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05:00 03.04.2019
Richard Grenell, Botschafter der USA, ist in Berlin bei nahezu allen unten durch. Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa
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Berlin

Der ehemalige Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Gregor Gysi, ist in den eigenen Reihen mit dem Antrag gescheitert, US-Botschafter Richard Grenell vom Bundestag zur „persona non grata“ erklären zu lassen. Das berichtet das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) unter Berufung auf führende Fraktionskreise.

Demnach hatten Gysi und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sevim Dagdelen einen entsprechenden Antrag eingebracht. Eine übergroße Mehrheit der Linksfraktion stimmte jedoch in ihrer Sitzung am Dienstag dagegen.

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Kürzlich noch Ehrengast

Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki hatte die Forderung nach einem Rausschmiss Grenells kürzlich öffentlich erhoben. Gysi hatte sich dem via Twitter angeschlossen.

Grund ist, dass der US-Botschafter immer wieder Politik und Wirtschaft unter Druck setzt. Dabei nahm Grenell erst Ende Januar als Ehrengast am Jahresauftakt der Linksfraktion in Berlin teil. Er wurde dort sehr freundlich empfangen und zeigte sich dankbar dafür.

Von Markus Decker/RND