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Deutschland / Welt Ursula von der Leyen wünscht sich “Wind of Change” für Zapfenstreich
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Ursula von der Leyen wünscht sich “Wind of Change” für Zapfenstreich
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10:52 11.08.2019
Ursula von der Leyen beim Besuch von Bundeswehrsoldaten. Damals war sie noch Verteidigungsministerin (Archivfoto). Quelle: Kay Nietfeld/dpa
Berlin

Mit “Wind of Change” von den Scorpions wird die frühere Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen am kommenden Donnerstag beim großen Zapfenstreich verabschiedet. Die künftige EU-Kommissarin wünschte sich vom Stabsmusikkorps der Bundeswehr den Hit aus der Wendezeit, wie die Deutsche Presse-Agentur dpa aus dem Verteidigungsministerium erfuhr.

Die Rockband Scorpions stammt aus von der Leyens Heimatregion Hannover. Außerdem wird das Stabsmusikkorps bei der feierlichen Zeremonie am Bendlerblock die von Mozart vertonte mittelalterliche Hymne “Ave Verum” und die Europahymne “Ode an die Freude” aus der neunten Sinfonie Ludwig van Beethovens spielen.

Von der Leyen hatte vor drei Wochen ihr Ministeramt an die CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer übergeben, nachdem sie zur EU-Kommissionspräsidentin gewählt worden war. Ihr neues Amt soll sie am 1. November antreten.

Von “Live is Live” bis “Smoke on the Water”

Der Große Zapfenstreich ist das höchste militärische Zeremoniell der Bundeswehr, mit dem auch Bundeskanzler und Bundespräsidenten verabschiedet werden. Die Geehrten dürfen sich traditionell drei bis vier Lieder wünschen, die dann vom Stabsmusikkorps der Bundeswehr gespielt werden.

Von der Leyens Vorgänger Thomas de Maizières hatte sich für "Live is Live" der österreichischen Popgruppe Opus entschieden. Der CSU-Politiker Karl-Theodor zu Guttenberg verabschiedete sich nach seinem Rücktritt als Verteidigungsminister wegen der Plagiats-Affäre 2011 mit dem Rock-Klassiker "Smoke on the Water" von Deep Purple.

RND/dpa

In ihrer Regierungserklärung hatte Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer die Idee zu Gratis-Zugfahrten für Soldaten auf den Plan gebracht. Die Gespräche dazu mit der Bahn gestalten sich allerdings schwierig.

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