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Deutschland / Welt Zwei „Eurofighter“ der Bundeswehr kollidieren in der Luft – ein Pilot stirbt
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Zwei „Eurofighter“ der Bundeswehr kollidieren in der Luft – ein Pilot stirbt
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19:15 24.06.2019
Ein brennendes Flugzeug des Typs "Eurofighter ist am Himmel über der Kleinstadt an der Mecklenburgischen Seenplatte zu sehen. Quelle: Thomas Steffan/dpa
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Berlin

Zwei „Eurofighter“ der Bundeswehr sind in Mecklenburg-Vorpommern abgestürzt. Laut der Polizei konnten die beiden Piloten noch den Schleudersitz betätigen. Einer von ihnen wurde lebend in einer Baumkrone gefunden. Er wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der zweite Pilot überlebte das Unglück nicht. Der Soldat habe nur tot geborgen werden können, teilte die Luftwaffe auf Twitter mit.

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In der Nähe der Absturzstelle entdeckten Rettungskräfte Leichenteile. Zunächst war aber offen, ob sie zu dem vermissten Piloten gehörten. Wie die Luftwaffe auf Twitter mitteilt, war ein dritter „Eurofighter“ des Luftwaffengeschwader 73 „Steinhoff“ an der „Air Combat Mission“ beteiligt, der die Kollision gemeldet hat.

Der Crash ereignete sich laut dem Radiobericht in der Nähe des Drewitzer Sees nahe Malchow an der Müritz. Der Absturz in Kombination mit der Hitze hatte Brände ausgelöst, die jedoch am Nachmittag wieder gelöscht wurden.

Wrackteile sollen außerdem auch in einem nahe gelegenen Wohngebiet gelandet sein, Verletzte soll es aber nicht geben. Beide Jets hatten keine Munition geladen – das bestätigt die Luftwaffe bei Twitter.

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Von RND/dpa/lf