Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Deutschland / Welt Bericht: Zweiter Informant erwägt, über Trump auszupacken
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Bericht: Zweiter Informant erwägt, über Trump auszupacken
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:44 06.10.2019
Nun will womöglich ein zweiter Informant Beschwerde gegen Donald Trump einreichen. Quelle: Pablo Martinez Monsivais/AP/dpa
Anzeige
Washington

In der für US-Präsident Donald Trump gefährlichen Ukraine-Affäre gibt es einem Medienbericht zufolge einen zweiten Tippgeber aus Geheimdienstkreisen. Die Person wisse aus erster Hand über einige der Vorgänge Bescheid und habe bereits mit dem Chef der internen Kontrollbehörde der Geheimdienste gesprochen, sagte der Anwalt der beiden Whistleblower, Mark Zaid, am Sonntag dem Fernsehsender ABC. Zuvor hatte die „New York Times“ am Freitag berichtet, dass ein zweiter Beamter das Einreichen einer formellen Beschwerde beim Generalinspekteur der Geheimdienste erwäge.

Trump schrieb am Samstagabend (Ortszeit), jetzt käme aus der ihm feindlich gesinnten Bürokratie offenbar ein weiterer Whistleblower „mit Informationen aus zweiter Hand“. Auf Twitter schrieb er: „Sollen sie nur kommen!“ Die Demokraten im Repräsentantenhaus haben wegen der Beschwerde des ersten Tippgebers die Vorbereitungen eines Amtsenthebungsverfahrens gegen Trump eingeleitet.

So funktioniert das Impeachment-Verfahren

Trumps Vorwurf an ersten Whistleblower: Nur Informationen aus zweiter Hand

Trump hatte zuletzt wiederholt kritisiert, dass sich der Whistleblower nur auf Informationen aus zweiter Hand stütze - also zum Beispiel Gespräche mit Beamten, die direkt mit Trumps Politik gegenüber der Ukraine zu tun hatten. Der zweite Informant soll nun zu dieser Kategorie gehören und könnte für Trump wohl gefährlich werden.

Ein früherer Komiker, der Sohn des Ex-Vizepräsidenten und ein großer Unbekannter: Donald Trump ist nicht der einzige, der im Ringen um ein mögliches Amtsenthebungsverfahren gegen den US-Präsidenten im Fokus steht. Wer in der Ukraine-Affäre und auf dem Weg zu einem möglichen Impeachment wichtig war, ist und werden dürfte:

Trump wird vorgeworfen, den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in einem Telefonat Ende Juli zu Ermittlungen gegen seinen Rivalen Joe Biden und dessen Sohn Hunter ermuntert zu haben. Die Demokraten sehen darin Trumps Versuch, die Wahl mit Hilfe einer ausländischen Regierung zu gewinnen. Trump bestreitet die Vorwürfe.

Lesen Sie auch: Republikaner McConnell will Trump-Impeachment stoppen

RND/dpa

Nachdem Verhandlungen über das Atomwaffenprogramm Nordkoreas zwischen den USA und der Diktatur gescheitert sind, schließt Pjöngjang weitere Gespräche vorerst aus. Als Grund nannte das Land eine “feindselige Politik” der USA. Um weiter zu verhandeln, brauche es “praktische Maßnahmen”.

06.10.2019

Die Mehrheit der schottischen Bürger hat sich beim Referendum über den Brexit für einen Verbleib in der EU ausgesprochen. Dennoch müsste das Land als Teil Großbritanniens mit austreten. Die Unabhängigkeitsbestrebungen werden seither größer - und trieben am Wochenende Zehntausende Demonstranten auf die Straßen.

06.10.2019

Die Portugiesen wählen am Sonntag ein neues Parlament. Und sehr vieles spricht für den amtierenden Ministerpräsidenten António Costa und seine Sozialistische Partei. Den Umfragen nach dürfte es ein Triumph werden - für die absolute Mehrheit dennoch wohl nicht reichen.

06.10.2019