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Niedersachsen Althusmann sieht viel Potenzial für neue Oberschule
Nachrichten Politik Niedersachsen Althusmann sieht viel Potenzial für neue Oberschule
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17:05 06.12.2010
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Das neue Schulmodell soll zum Sommer kommenden Jahres starten. Es führt in erster Linie Haupt- und Realschulen zusammen, kann aber um einen Gymnasialzweig erweitert werden.

Das Modell steht in Konkurrenz zu integrierten Gesamtschulen, deren Neugründung in Niedersachsen von der CDU-geführten Landesregierung lange Zeit verboten war.

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Inzwischen sind Neugründungen zwar wieder erlaubt, Kommunen müssen dafür aber deutlich mehr Schüler nachweisen als für die Gründung einer Oberschule.Wesentlicher inhaltlicher Unterschied zwischen beiden Modellen ist, dass in Gesamtschulen Schüler unterschiedlicher Leistungsstärke deutlich länger gemeinsam unterrichtet als in den geplanten Oberschulen.

Der Kultusminister betonte, inzwischen hätten erste Kommunen wie Dorum ihre Anträge auf Einrichtung von Gesamtschulen zurückgezogen, weil sie sich für das neue Oberschulmodell interessierten.

In vielen Gemeinden gibt es aber nach wie vor starke Bemühungen um die Einrichtung neuer Gesamtschulen, unter anderem im Kreis Schaumburg, in Soltau-Fallingbostel, in Hameln oder in Hannover. Viele Kinder, die sich um einen Platz an einer Gesamtschule bemühen, gingen bisher leer aus: Nach den Zahlen des Ministeriums gab es landesweit im vergangenen Jahr 11.944 Anmeldungen. Knapp 30 Prozent der Mädchen und Jungen bekamen aber keinen Platz.

Althusmann betonte, für die 256 Gymnasien in Niedersachsen gebe es eine Bestandsgarantie. Allerdings gebe es auch dort durch den Schülerrückgang in einigen Städten bereits Probleme. Grundsätzlich sei es aber Sache der Kommunen, über die Weiterexistenz zu entscheiden.

dpa

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