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Niedersachsen Gerichtsentscheidung: Rodewalder Wolf darf abgeschossen werden
Nachrichten Politik Niedersachsen Gerichtsentscheidung: Rodewalder Wolf darf abgeschossen werden
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13:12 15.02.2019
Der Rodewalder Wolf (hier ein anderes Exemplar) darf abgeschossen werden. Quelle: picture alliance/dpa
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Hannover

Der Rodewalder Wolf darf abgeschossen werden. Das hat das Verwaltungsgericht Oldenburg entschieden und am Freitag mitgeteilt. So habe die 5. Kammer des Gerichts mit Beschluss vom 15. Februar 2019 (Az. 5 B 472/19) den Antrag auf Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes des Freundeskreises freilebender Wölfe e.V. abgelehnt und dabei die Rechtmäßigkeit der Abschussgenehmigung bestätigt.

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Einwände haben nicht überzeugt

Der Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hatte mit Ausnahmegenehmigung den Abschuss des sogenannten Rodewalder Rüden zugelassen. Gegen die Ausnahmegenehmigung hat sich der Freundeskreis freilebender Wölfe e.V., eine vom Bund anerkannte Naturschutzvereinigung, gewandt.

Dessen Eilantrag lehnte die 5. Kammer des Verwaltungsgerichts ab, die Einwände der Wolfsschützer hätten das Gericht nicht überzeugt. „Zumutbare Alternativen zur Tötung des Tieres konnte auch das Gericht nicht erkennen. Eine Vergrämung, weitere Herdenschutzmaßnahmen oder eine Entnahme des Tieres mittels Narkose erschienen auch dem Gericht nicht zielführend bzw. unverhältnismäßig“, heißt es in dem Gerichtsbeschluss, der noch nicht rechtskräftig ist. Der Freundeskreis freilebender Wölfe e.V. könne Beschwerde beim Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht einlegen.

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Von Michael B. Berger

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