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Niedersachsen Kriminologe Pfeiffer unterstützt Fahrverbot-Vorhaben
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13:57 24.11.2009
Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Instituts Niedersachsen (KFN), unterstützt den geplanten Führerscheinentzug für jugendliche Intensivtäter. Quelle: Rainer Surrey
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Es sei richtig, junge Männer dort anzupacken, wo es wehtue, nämlich beim Statussymbol Auto, sagte Pfeiffer am Dienstag dem Sender NDR 1 Niedersachsen. Noch sinnvoller sei allerdings ein Charaktertest bereits vor der Führerscheinprüfung, ergänzte er.

Das niedersächsische Innenministerium in Hannover arbeitet derzeit an einer Regelung, wonach junge, besonders aggressive Gewalttäter zu einer Teilnahme an der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) - im Volksmund auch Idiotentest genannt - verpflichtet werden können. Wer durchfällt, soll seinen Führerschein verlieren oder erst gar nicht zur Führerscheinprüfung antreten dürfen.

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Auch andere Bundesländer erwägen die Einführung einer solchen Regelung, die auch Zustimmung bei der Polizei findet. Der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, mahnte Anfang des Monats eine Gesetzesinitiative von Bund und Ländern an. Er forderte die Möglichkeit, „Jung-Gangstern“ und Randalierern die Fahrerlaubnis für mindestens sechs Monate entziehen zu können.

ddp

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