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Niedersachsen Land ehrt Aufbauhelfer in Afghanistan
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14:48 01.12.2009
Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann und Landtagspräsident Hermann Dinkla hatten die Aufbauhelfer für ihren mutigen Einsatz gewürdigt. Quelle: lni (Archiv)
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Zivile Aufbauhelfer in Afghanistan und auf dem Balkan wurden von Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) für ihren mutigen Einsatz gewürdigt. Die Ehrung sei bisher einmalig in einem Landesparlament in Deutschland, teilte der Landtag mit. Vertreter mehrerer Hilfsorganisationen und der Polizei waren am Montag zur Feierstunde nach Hannover gekommen. Schünemann sagte, die Aufbauhelfer leisteten einen unschätzbaren humanitären Dienst. „Sie sind hervorragende Botschafter unseres Landes.“

Zur Lage in Afghanistan, wo es immer wieder Anschläge der radikal-islamischen Taliban gibt, sagte Landtagspräsident Hermann Dinkla (CDU): „Der Wiederaufbau verlangt noch einen langen Atem. Rückschläge müssen wir darüber hinaus einkalkulieren.“ Seit 1994 haben sich nach Angaben des Innenministeriums mehr als 330 Polizeikräfte aus Niedersachsen an Friedensmissionen der Vereinten Nationen und der Europäischen Union beteiligt.

Nicht jeder Helfer kann den oft schwierigen Einsatz in den Krisen- und Kriegsregionen leicht verarbeiten. Es sei schwer gewesen, psychisch damit klarzukommen, räumte Bundespolizist Martin Mews ein. Er war im Kosovo und auch 14 Monate in Afghanistan. Dort unterstützte er die Grenzpolizei am Flughafen in Kabul bei der täglichen Arbeit. Für den Celler Arzt Ulrich Seemann, der für die Organisation humedica in Afghanistan war, ist „das Gebot der Nächstenliebe“ ausschlaggebend für sein Auslandsengagement. „Es wird sehr viel Herzblut hineingegeben“, sagte er.

lni

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