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Niedersachsen Landwirtschaft: Grüne wollen Ende der Direktzahlungen bis 2028
Nachrichten Politik Niedersachsen Landwirtschaft: Grüne wollen Ende der Direktzahlungen bis 2028
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00:21 05.05.2019
Die Landesvorsitzenden Hans-Joachim Janßen und Anne Kura stellen die Themen des Landesparteitags der Grünen vor. Quelle: Christophe Gateau/dpa
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Hannover

Der Landesvorstand der Grünen in Niedersachsen fordert eine europäische Agrarwende. „Die Flächenförderung soll bis 2028 auslaufen“, sagte der Landesvorsitzende Hans-Joachim Janßen am Donnerstag in Hannover – im Vorfeld des Landesparteitags der Grünen am Wochenende in Osterholz-Scharmbeck. Statt einer Förderung nach Hektar solle die EU landwirtschaftlichen Betrieben künftig Zuschüsse vor allem für artgerechte Tierhaltung, Auslaufflächen oder Umweltleistungen zahlen, forderte Janßen.

Neben dem radikalen Kurswechsel der Agrarförderung sind Meeresschutz, Inklusion und Seenotrettung weitere Schwerpunkte der Grünen kurz vor der Europawahl Ende des Monats. „Die EU ist gerade dabei, ihre eigene Menschenrechtscharta im Mittelmeer zu versenken“, sagte Janßen. Daher fordert der Landesvorstand eine staatliche Seenotrettung und Unterstützung für private Retter.

Für den Parteitag, bei dem keine Vorstandswahlen anstehen, hat der Landesvorstand einen europapolitischen Leitantrag erarbeitet. „Bei dieser Europawahl steht einiges auf dem Spiel“, sagte Landesvorsitzende Anne Kura. Europa müsse ökologischer, demokratischer und sozialer werden.

Die beiden niedersächsischen Kandidatinnen für die Europawahl Katrin Langensiepen (Listenplatz neun) und Viola von Cramon (Listenplatz 19) werden beim Landesparteitag Reden halten, ebenso Terry Reintke, Platz drei der Grünen-Bundesliste zur Europawahl. Laut der jüngsten Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen zur Europawahl liegen die Grünen in Deutschland derzeit bei 19 Prozent.

Von Johanna Stein

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