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Niedersachsen FDP fordert Recht auf Heimarbeit
Nachrichten Politik Niedersachsen FDP fordert Recht auf Heimarbeit
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17:45 04.02.2019
Konstantin Kuhle, Generalsekretär der FDP Niedersachsen. Foto: Peter Steffen Quelle: dpa
Hannover

Die FDP will Niedersachsen fit machen für die „neue Arbeitswelt“. Die digitale Infrastruktur soll ausgebaut, Arbeitsrecht und Sozialsysteme sollen flexibilisiert werden. Die Liberalen fordern unter anderem mehr Freiräume für Arbeitnehmer bei Erziehungs-, Pflege- und Auszeiten sowie die Möglichkeit von längeren Weiterbildungen. Das geht dem Entwurf für einen Leitantrag hervor, der Ende März beim Landesparteitag in Hildesheim beschlossen werden soll.

„Die Wirtschaftsstruktur in Niedersachsen wird sich radikal verändern“, sagte FDP-Generalsekretär Konstantin Kuhle der HAZ. Die Politik müsse Bürger und Unternehmen auf diese Veränderungen vorbereiten. Kuhle warf der rot-schwarzen Landesregierung vor, die Veränderungen teilnahmslos hinzunehmen. „Wenn wir das Thema Neue Arbeitswelt nicht ernst nehmen, wird Niedersachsen der Rang abgelaufen“, sagte der FDP-Generalsekretär. „Es braucht in einem ersten Schritt mehr digitale Bildung und einen massiven Ausbau der Weiterbildungsinfrastruktur.“ Der Bund müsse sich um eine Modernisierung von Arbeitsrecht und sozialen Sicherungssystemen kümmern.

Die FDP fordert „5G an jeder Milchkanne“, also eine flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet auch im ländlichen Raum. In den Schulen soll die digitale Bildung künftig Teil des Unterrichts werden. Bildungsabschlüsse an Hochschulen oder in Berufen sollen ihre Gültigkeit verlieren, wenn sich der Inhaber nicht regelmäßig fortbildet. Die FDP will auch das Recht auf einen Heimarbeitsplatz einführen, falls die Belange des jeweiligen Betriebes das zulassen.

Von Marco Seng

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