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Wirtschaft Förderung läuft Ende September aus
Nachrichten Wirtschaft Förderung läuft Ende September aus
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12:00 15.05.2019
Glaubwürdigkeitsurkunden der Marke „Kostbares Südniedersachsen“ (v.l.): Marcus und Natascha Vogel (Bauernhof Vogel Parensen), Qualitätsausschuss-Vorsitzender Jürgen Hoffmeister, Imke Niehoff (Niehoffs Hofmolkerei Bockenem), Anuschka Thielbar (Harzer Wasser-Manufaktur Osterode), Kirsten Steinau (Eternahof Lernfactory Bad Gandersheim), Volker Weber (Chili Madness Seesen), Regina Wiedenbrügge (Schulimkerei der BBS Einbeck), Rainer Koch (Eichenhof Abbecke) und Marie-Luise Kisters vom Erzeugerverband. Quelle: r
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Göttingen

 Der Regionale Erzeugerverband Südniedersachsen muss umstrukturieren. Diese Maßnahme wird notwendig, da der erst 2016 gegründete Verband in Zukunft auf die Fördergelder verzichten muss, die er drei Jahre lang in Höhe von 150 000 Euro bekommen hat. Diese Landesförderung läuft Ende September 2019 aus, die wegfallenden Gelder haben erheblichen Einfluss auf die Organisationsstruktur.

„Wir brauchen Unterstützung“, sagte Vorsitzender Siegfried Kappey. „Wir sind auch schon mit einigen Sponsoren im Gespräch“, berichtete er. Die Sparkassen der Region hätten zwar schon Unterstützung signalisiert, doch die allein reiche nicht aus, um die Aktivitäten in dem Umfang wie bisher weiterzuführen. Aus diesem Grund hat sich die Mitgliederversammlung entschieden, die Gründung einer Dienstleistungs- und Logistikgesellschaft vorzubereiten mit dem Ziel, die ideelle Arbeit des Verbandes von Marketing- und Vertriebsaufgaben zu trennen.

Regal in Adelebsen wird aufgestellt

Auf jeden Fall weiter ausgebaut werden soll der Aufbau von Regionalregalen für Inhaber von inhabergeführten Rewe- und Edeka-Märkten. Darüber hinaus kommen Aufgaben wie beispielsweise Bestell- und Lieferabwicklung und Regalpflege hinzu. Das nächste Regal der Produzentenfamilie „Kostbares Südniedersachsen“ wird am Montag, 20. Mai, im Rewe-Markt Jan Kaiser in Adelebsen aufgestellt. Bis zu den Sommerferien werden weitere, unter anderem auch in Göttingen, Dassel, Markoldendorf und Echte eingerichtet. 24 Märkte hat das Konzept bisher überzeugt.

Stillstand bedeutet ja in den meisten Fällen Rückschritt, dazu wollen es die Verantwortlichen erst gar nicht kommen lassen. Aus diesem Grund werden auch die Qualitätskriterien überprüft, weiter entwickelt und auch angepasst werden. „Eines der Kriterien ist beispielsweise, das, soweit möglich, für die Produkte nur Rohstoffe aus der Region verwendet werden müssen“, verdeutlicht Kappey. Glaubwürdigkeit ist für ihn das Schlüsselwort schlechthin. „Der Verbraucher wünscht sich Transparenz“, weiß der Vorsitzende. Nicht nur Supermärkte spielen in den Vorstellungen des Erzeugerverbandes eine Rolle, sondern auch Hof- und Landläden. „Die wollen wir sehr gern in unser Konzept mit aufnehmen“, verdeutlicht der Einbecker Kappey.

Die vergangenen Jahre seit der Gründung bewertet er als sehr positiv. Wie gut es für die Marke „Kostbares Südniedersachsen“ gelaufen ist, damit beschäftigt sich die HAWK (Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst) in Göttingen. „In dieser Studie wird man dann sehen können, wie gut die Marke beim Kunden angekommen ist“, erläutert Kappey. Am 26. Juni wird das Ergebnis erwartet.

Glaubwürdigkeitsurkunden

Neue Glaubwürdigkeitsurkunden für „Kostbares Südniedersachsen“ haben folgende 13 Betriebe erhalten: Bauernhof Freckmann (Seulingen), Bauernhof Vogel (Parensen), Baumgartenhof (Waake), Biohof Berner (Opperhausen), Chili Madness (Seesen), Ellens Sirup Company (Göttingen), Eternahof Lernfactory (Bad Gandersheim), Harzer Wasser-Manufaktur (Osterode), Hof Ilmeaue (Dassel), Eichenhof (Dassel-Abbecke), Niehoffs Hofmolkerei (Bockenem), Schulimkerei der BBS Einbeck, Seberts Hausschlachtewaren (Göttingen).

Von Vicki Schwarze

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