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Wirtschaft Heilerziehungspfleger beenden Ausbildung in Göttingen
Nachrichten Wirtschaft Heilerziehungspfleger beenden Ausbildung in Göttingen
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19:13 25.06.2019
Am Dienstag hat die aktuelle Abschlussklasse an der BBS III ihre Zeugnisse erhalten. 2.von links: Klassenlehrerin Verena Solzbach. Quelle: Markus_Hartwig
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Göttingen

Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren mit Behinderungen gehören zu den Klienten von Heilerziehungspflegern. Deren Ziel ist es, angesichts des jeweiligen Grades der Behinderung die Eigenständigkeit der Betroffenen zu stärken und diese über eine individuelle Begleitung zu einer möglichst selbstständigen Lebensführung im Alltag zu befähigen. Dabei wird in der Ausbildung unterschieden: Während bei der Zielgruppe „Kinder und Jugendliche“ Bildung und Erziehung oben auf dem Lehrplan stehen, ist es bei den „Erwachsenen“ die Begleitung im Alltag sowie die Pflege, erklärte einer der Lehrer während der Abschlussveranstaltung. Bei „Senioren“ stehen demnach die Altenpflege und Freizeitgestaltung im Mittelpunkt.

Kompetenzen in Pädagogik und Pflege

Nach ihrer dreijährigen Ausbildung an der Fachschule der Berufsbildenden Schulen III am Ritterplan finden die jungen Frauen und Männer Beschäftigung größtenteils in Kindertagesstätten, Förderschulen, Wohn- und Pflegeeinrichtungen sowie Werkstätten für Menschen mit Behinderung und in Altenheimen. Die Absolventen haben sowohl pädagogische als auch pflegerische Kompetenzen, die sie zur Fachkraft in der Behindertenhilfe qualifizieren, so der Lehrer. Gleichzeitig ist es demnach möglich, die Fachhochschulreife zu erwerben.

Heilerziehungspflege ergänzt bestehenden Beruf

Die Fachschulausbildung an der BBS III basiert auf einem „verschränkten Konzept“ aus Theorie und Praxis, erklärte der Lehrer. Die Absolventen der aktuellen Heilerziehungspfleger-Klasse haben in der Schule praxisnahe Theorie und am Praxisort das handwerkliche Geschick vermittelt bekommen. Obwohl es sich anhört wie die duale Ausbildung im Handwerk, gibt es einen großen Unterschied. Da es sich hier um eine Fachschulausbildung handelt, ist eine vorherige Berufsausbildung als Pflegeassistent notwendig.

Zehn Absolventen

Für die zehn Absolventen hat die praktische Prüfung am jeweiligen Ausbildungsort stattgefunden. Dort hieß es, ein auf die Bedürfnisse eines Klienten maßgeschneidertes Betreuungsangebot zu erstellen. Mit Bravour haben die Prüfung bestanden: Claudia Petra Colloseus, Nils Henke, Alia Hold, Mareike Nitsch, Nadine Oberhoff, Alina Scholz, Sabine Schneid, Nico Weiß, Tetiana Paziuk und Carolyn Schreiber.

Von Markus Hartwig

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