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Regional 53 neue Wohnungen im Sartorius Quartier Göttingen
Nachrichten Wirtschaft Regional 53 neue Wohnungen im Sartorius Quartier Göttingen
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00:20 01.06.2019
Sartorius Quartier: 53 Eigentumswohnungen entstehen hier. Quelle: HAMBURG TEAM / DREIDESIGN
Göttingen

Das Hamburg Team als Bauherr hat gemeinsam mit der Sparkasse Göttingen mit dem Vertrieb der geplanten Eigentumswohnungen im Sartorius Quartier in der Göttinger Nordstadt begonnen. Nach eigenen Angaben seien bereits im Vorvertrieb eine Vielzahl der später 53 Wohnungen reserviert und erste Wohnungen beurkundet worden.

Das Hamburg Team will nach eigenem Bekunden „in Kürze“ mit dem Bau von zwei vier- bis fünfgeschossigen Wohngebäuden mit zusammen 53 Eigentumswohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von 3.500 Quadratmeter beginnen. 1,5 bis 5 Zimmer sollen die Wohnungen haben. Gebaut werden soll östlich des ehemaligen Werksgeländes der Sartorius AG an der Annastraße. Zum Grundstück gehört eine Tiefgarage mit 60 Pkw-Stellplätzen. Die Gebäude sollen eine helle Klinkerfassade mit grauen Putzflächen bekommen. Die Planung und Umsetzung der Gebäude erfolge durch Grüntuch Ernst Architekten aus Berlin und Thüs Farnschläder Architekten aus Hamburg. Das Hamburg Team gibt das Projektvolumen mit rund 13 Millionen Euro an. Die Fertigstellung ist für 2021 geplant.

„Größte Quartiersentwicklung Göttingens

„Die Attraktivität des Sartorius Quartiers wird mit dem Bau der neuen Eigentumswohnungen weiter gesteigert“, meint Christoph Kleiner, Hamburg-Team-Geschäftsführer. Mit der nach eigenen Angaben „derzeit größten Quartiersentwicklung Göttingens“ will der Bauherr neue Impulse in der Nordstadt und „dringend benötigten Wohnraum für Singles, Paare und Familien“ schaffen. Zehn Wohnungen finden sich derzeit auf der Internetseite des Bauvorhabens – die Flächen reichen von 77 bis 108 Quadratmeter, die Preise dafür liegen zwischen 295.00o Euro und 440.000 Euro.

Auf dem ehemaligen Werksgelände der Sartorius AG entsteht ein derzeit ein 44.680 Quadratmeter großes Wohn- und Gewerbequartier. Die Fertigstellung ist für 2022 geplant. „Bilden, Gründen, Wohnen“ sollen laut 2018 vorgestellten Masterplan in dem neuen Quartier zusammengeführt werden.

Sartorius und Ottobock

Im Zentrum des Geländes sollen Gewerbe und der Gesundheitscampus angesiedelt werden, der bereits seit 2016 Mieter in einem der historischen Gebäude ist. Der Campus ist aus einer Kooperation der Universitätsmedizin und der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst entstanden. Der Sartorius-Vorstandsvorsitzende Joachim Kreuzburg plant, die Sartorius Life Science Factory dort unterzubringen und damit Wissenschaft und unternehmerische Kompetenz zusammenzuführen. Das Duderstädter Unternehmen Ottobock will dort auf mehr als 2500 Quadratmetern 50 neue Arbeitsplätze schaffen.

Als weiterer Ankermieter hat das Hamburg Team die Freigeist&Friends-Gruppe gewonnen. Die Freigeist-Gruppe plant ein Hotel mit etwa 123 Zimmern und ein Boarding-House mit etwa 114 Zimmern.

Warten auf Baugenehmigungen

Nach Angaben von Regine Jorzick, Sprecherin der Firma Hamburg Team, seien Hotel, Boarding-House und Wohnungen im Sartorius Quartier die Bauanträge bereits im vergangenen Jahr eingereicht worden. Das Planungsteam warte derzeit auf die Baugenehmigungen.

Mit Baugenehmigung soll im ersten Quartal 2020 der Bau des Hotels beginnen. Im zweiten Quartal soll es dann mit den „Smart Apartments”, also dem Boarding-House losgehen. Außerdem entstehen im Quartier auch Wohnhäuser. Der Bau der Häuser mit Mietwohnungen, die im östlichen Bereich des Geländes entstehen, ist bereits im dritten Quartal 2019 geplant. „Mit der Übergabe des Hotels und der Smart Apartments an Freigeist rechnen wir im Jahr 2021/2022”, so Jorzick. Und weiter: „In dem Hotelgebäude sind derzeit noch etwa 1000 Quadratmeter Bürofläche zu vermieten. Im Gebäude der Smart-Apartments sind es noch 440 Quadratmeter Einzelhandelsfläche.”

Von Michael Brakemeier

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