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Regional Baustoffhändler Bach investiert 10 Mio. Euro in Hardegsen
Nachrichten Wirtschaft Regional Baustoffhändler Bach investiert 10 Mio. Euro in Hardegsen
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19:00 07.02.2019
Erster Spatenstich für das zehn Millionen Euro teure Logistikzentrum in Hardegsen. Quelle: r
Hardegsen

In Hardegsen ist am Mittwoch, 6. Februar, der Grundstein für ein neues Logistikzentrum gelegt worden. Vertreter der Firma Hermann Bach GmbH und Co. KG mit Sitz in Lippstadt (Nordrhein-Westfalen) gaben den Startschuss für das Zehn-Millionen-Euro-Projekt.

Der Fachgroßhändler für die Bereiche Sanitär, Heizung, Baustoffe und Fliesenprodukte baut im Hardegser Gewerbepark eine fast elf Meter hohe Flachdachhalle in Stahlleichtbauweise und einer Lagerfläche von rund 10 000 Quadratmetern. 16 Laderampen sollen für einen effizienten Beladungsprozess sorgen. Im ersten Geschoss entstehen auch Sozial, Büro- und Tagungsräume, heißt es in einer Mitteilung. Hinzu komme ein rund 7000 Quadratmeter großes Außenlager.

Papierlose Verwaltung

Mit dem neuen Logistikzentrum würde ein innovatives Lagerverwaltungssystem eingesetzt. Wareneingang und Kommissionierung etwa sollen papierlos verwaltet werden. „Wir reduzieren Fehlerquoten und haben zu jeder Zeit eine genaue Übersicht über die Vorgänge in unserem Lager. All das trägt zur Erhöhung unserer Lieferperformance entscheidend bei“, so Sebastian Mertens, Projektleiter der Firma Bach. An dem Standort sollen 25 bis 30 Menschen eine Beschäftigung finden, ein Teil der Arbeitsplätze entsteht neu. Die Gesamtinvestition beträgt rund zehn Millionen Euro, damit ist das Zentrum das bislang größte Einzelprojekt in der Firmengeschichte des 1906 gegründeten Baustoffhandels.

Bessere Versorgung der Handwerker

Gegenwärtig unterhält die Firma Bach 30 Standorte in fünf Bundesländern und beschäftigt mehr als 500 Mitarbeiter. Der Jahresumsatz beläuft sich auf rund 120 Millionen Euro. Gero Loesner, Geschäftsführer von Bach, ergänzte: „Diese Grundsteinlegung bedeutet auch Sicherheit für unsere Handwerkskunden. Wir arbeiten daran, sie noch besser versorgen und bedienen zu können.“

Fertigstellung im Dezember

Die Fertigstellung des Bauvorhabens soll nach zehn Monaten Bauzeit im Dezember erfolgen. Ein, wie es vor Ort hieß, straffer Zeitplan, den die Firma Lehde aus Soest (Nordrhein-Westfalen) als Generalunternehmer jedoch einhalten will. Möglich sei dies durch den Einsatz von werkseigenen Stahlbetonfertigteilen. Rund 580 solcher Bauteile würden zunächst passgenau in Soest produziert und anschließend auf der Baustelle in Hardegsen montiert. Die schnelle Bauzeit sei nicht der einzige Vorteil, wie Martin Butz, Geschäftsführer der Firma Lehde, erklärt: „Mit unseren Bauteilen können wir extrem große stützenfreie Flächen möglich machen und dadurch mehr Lagerraum und eine flexiblere Nutzung ermöglichen. Dies sind bei Industriehallen wichtige Argumente“, weiß Butz. Die längsten Bauteile in Hardegsen werden 30 Meter groß sein und bis zu 26 Tonnen auf die Waage bringen.

Von Ulrich Meinhard

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