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Regional Börner-Eisenacher will Biowurst-Produkte exportieren
Nachrichten Wirtschaft Regional Börner-Eisenacher will Biowurst-Produkte exportieren
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10:00 25.05.2019
Wurstproduktion von Börner-Eisenacher in Grone. Quelle: Bühl
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Göttingen

Göttingens Fleischwarenfabrik Börner-Eisenacher hat sich Ende Mai auf der Amsterdamer Handelsmarkenmesse PLMA erstmals aktiv um mögliche Kunden in europäischen Ausland bemüht.

Drei Jahre lang hat der Sparkassenkaufmann und Fleischermeister Martin Eisenacher für einen us-amerikanischen Gewürzzulieferer der Fleischwarenindustrie gearbeitet. Mit dem Eintritt in die Geschäftsführung des 135 Jahre alten Familienunternehmens soll er nun unter anderem den Export von Biowurst-Produkten ankurbeln.

„Das ist bisher ein zartes Pflänzchen“, erklärt der geschäftsführende Inhaber, Frank-Walter Eisenacher. Zu „sehr interessanten Gesprächen“ sei es nun auf der Europamesse der New Yorker Private Label Manufacturers Association (PLMA) gekommen.

Handelsriesen vertreiben Göttinger Wurst

„Gute Gespräche“, so Geschäftsführer Bernjamin Krieft, habe es „mit nahezu allen Einkäufern der namhaften Lebensmitteleinzelhändler und Discounter“ gegeben. Er rechne damit, dass Verbraucher noch in diesem Jahr weitere Göttinger Biowurst-Produkte in den Regalen der Händler fänden. Bisher seien es 25 Artikel bei Handelsriesen wie Aldi, Edeka und Rewe.

Börner-Eisenacher will 2019 mit seinen 150 Mitarbeitern in Grone den Umsatz um zehn Prozent auf 38 Millionen Euro steigern. Der Anteil der Biowurst-Produkte wird mehr als 60 Prozent betragen. An der Messe in Amsterdam nahmen die Göttinger zum fünften Mal teil.

Bacon-Würfel

„Um unter anderem Bacon-Würfel in Bio-Qualität anbieten zu können, investieren wir aktuell einen sechsstelligen Betrag in neue Schneide- und Verpackungstechnik“, sagt Krieft. Lob hätten sie auf der Messe für ihre nachhaltigen Verpackungslösungen für ihre Produkte bekommen, mit denen sie den Plastikverbrauch um 75 Prozent verringert hätten.

Sortiment an Kinderwurst-Bioartikeln

„Intensive Gespräche führten wir in Amsterdam mit einem Handelspartner, mit dem zusammen wir ein Sortiment an Biowurst-Kinderartikeln entwickeln“, berichtet der Geschäftsführer. Dazu gehöre etwa eine milde Salami und eine Brühwurst. Börner-Eisenacher arbeite dabei mit dem Göttinger Uni-Institut für Ernährungspsychologie zusammen.

Von Michael Caspar

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