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Regional „Buddha Lounge“ in Göttinger City eröffnet
Nachrichten Wirtschaft Regional „Buddha Lounge“ in Göttinger City eröffnet
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19:55 24.10.2011
Betreiber der Gaststätte „Buddha Lounge“: Rob Prosser. Quelle: Vetter
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Göttingen

„Ich war jahrelang bei Kultwirt Dummy im Abraxas Stammkunde und hatte immer den Traum, einmal sein Nachfolger zu werden“, berichtet Prosser. Als sich die Gelegenheit angeboten hat, „habe ich zugeschlagen“, berichtet der Wirt, der in Schottland geboren wurde, in Simbabwe aufwuchs und seit 1993 mit einer vierjährigen Unterbrechung in Göttingen lebt. „Kein Stress, sondern Ruhe und Zufriedenheit“, ist das Motto, unter dem er seine Kneipe führen will, eine Philosophie, die er sich von Buddha abgeschaut hat, dessen Schriften er faszinierend findet.

An der Bar gibt es eine Auswahl von alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränken, nur kein Fassbier. Er wolle sich nicht an eine Brauerei binden, begründet Prosser. Ein 70er-Jahre-Flipper, Dartscheibe, Schach, Backgammon und Karten stehen für die Gäste bereit. An der Wand hängt eine Gitarre. Wer möchte, holt sie herunter und „legt eine Jam-Session hin“. Prosser, der eine große CD-Sammlung sein Eigen nennt, ist auch auf der Suche nach Live-Acts: „Wer spielen kann: bitte bei mir melden.“ Prosser, der ursprünglich Kaufmann gelernt hat, in einer Gastronomen-Familie aufwuchs und mehrere Jahre durch Europa trampte, hat die circa 70 Quadratmeter großen Räumlichkeiten in Eigenregie renoviert. Angestellte hat er keine. „Ich bin durchgehend da.“ Auch immer anwesend: Schäferhund-Husky-Mischling „Smoke“ (sieben Jahre).

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Einen Nachfolger hat der Kneipier sich auch schon ausgeguckt: Wenn er nach Simbabwe zurückkehrt, um in Rente zu gehen, soll Sohn Kevin (20), der derzeit als Versicherungskaufmann arbeitet, die „Buddha Lounge“ übernehmen.

Von Hauke Rudolph