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Regional Campingplatz in Dransfeld: Inhaber investiert in feste Häuser und Holzhütten
Nachrichten Wirtschaft Regional Campingplatz in Dransfeld: Inhaber investiert in feste Häuser und Holzhütten
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16:55 09.08.2013
Investiert in wetterfeste Holzhütten auf der großen Zeltwiese: Platzbetreiber Bernd Lesser. Quelle: Hinzmann
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Dransfeld

Um Abhilfe zu schaffen, baut Lesser derzeit zehn Holzhütten auf der großen Zeltwiese.

Die Ausstattung ist einfach. In den zwölf Quadratmeter großen Räumen stehen jeweils drei Bundeswehrbetten, drei Stühle und ein Tisch. Mehr passt auch kaum hinein. Dafür kostet die Nutzung auch nicht mehr, als die eines Zeltplatzes, sagt der Investor.
Die Hütten lassen sich mit entsprechendem Gerät versetzen. „Alles andere wäre auf der Zeltwiese auch nicht erlaubt“, sagt der Campingplatz-Betreiber. Er will die Holzhäuschen auch an Pilger vermieten, die auf der Route von Loccum nach Volkenroda unterwegs sind. Insgesamt 50 000 Euro hat Lesser  investiert.

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50 000 Euro für Anschlüsse an das wasser- und Abwassernetz

Noch einmal 50 000 Euro kosten ihn die Anschlüsse von Holzhäusern an das Wasser- und Abwassernetz der Gemeinde im unteren Bereich des Campingplatzes. Zwei dieser bis zu 48 Quadratmeter großen Häuser hat die Firma Burmeister aus Hann. Münden bereits aufgestellt. Sie vertreibt die Bausätze, die es ab 22 000 Euro zu kaufen gibt.

Hinzu kommen die Kosten für die Bodenplatte, das Aufstellen, die Inneneinrichtung und die Anschlüsse.

Im Gegensatz zu den Hütten verfügen die Holzhäuser über eine Bodenplatte, Bad und Toilette sowie eine Küche. Die Wandstärken entsprechen einem 36-er Mauerwerk. „Das isoliert im Winter wie im Sommer“, erläutert der Campingplatzchef.

In den kommenden Jahren sollen weitere Häuser entstehen

Eine Reihe solcher Häuser, die es in verschiedenen Bauformen gibt, sollen in den kommenden Jahren entstehen. Sie werden auf Flächen errichtet, auf denen zur Zeit noch Wohnwagen stehen. Fünf Häuser will Lesser vermieten. Die anderen werden verkauft. Das Grundstück bleibt,  ähnlich wie bei Kirchenland, weiter im Besitz von Lesser. „Ich kann bei großen Ordnungsverstößen dem Hauseigentümer kündigen“, sagt der Platzbetreiber. Dieser müsse das Haus dann verkaufen.

Acht solcher festen Häuser gibt es bereits auf dem Campingplatz. Sie stehen seit 30 Jahren und haben in dieser Zeit zum Teil schon zweimal den Besitzer gewechselt, berichtet Lesser, dessen Eltern bereits den Dransfelder Campingplatz geleitet haben.

Von Michael Caspar

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