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Regional Carl Tode Haushaltswaren wird 100 Jahre alt
Nachrichten Wirtschaft Regional Carl Tode Haushaltswaren wird 100 Jahre alt
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00:22 20.08.2018
Markus und Juliane Reich (rechts) und ihr Team. Quelle: Christoph Mischke
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Göttingen

„Unser Geschäft ist nur deshalb 100 Jahre alt geworden“, sagt Markus Reich, heutiger Inhaber von Carl Tode, „weil wir in einer agilen und handelsfreudigen Innenstadt mit einem wunderbaren Sortiment-Mix leben.“ Er selbst trägt mit rund 10 000 Artikeln, die er auf drei Etagen in seinem Geschäft anbietet, zu dieser Vielfalt bei. Seit 2007 leitet er gemeinsam mit seiner Ehefrau Juliane die Geschicke des Familienunternehmens in vierter Generation. Zum Firmenjubiläum hat sich der findige Inhaber eine für Göttingen bislang einmalige Aktion ausgedacht. „Wir wollen nicht nur unsere 100 Jahre feiern, sagt er, „sondern auch zeigen, dass wir viele motivierte und engagierte Einzelhändler in der Stadt haben. Mehr als 200 Kollegen und ihre Innenstadtgeschäfte stellt Reich auf einer eigens eingerichteten Microsite auf seiner Homepage in Text und Bild vor. Im Gegenzug bewerben die Partner den runden Tode-Geburtstag mit Flyern und Plakaten in ihren Geschäften. „Göttingen soll Türkis werden“, sagt Reich in Anspielung auf die Firmenfarbe lachend. Er freut sich auf viele Gäste und Gratulanten am 24. August und verspricht bis zum Ende des Jahres zahlreiche Jubiläumsaktionen, „die Göttingen so noch nicht erlebt hat“.

Praktische Helfer für den Haushalt.

„Technik soll das Leben erleichtern, Technik darf nie das Leben werden“, sagt Reich. Thematisch sortiert finden Kunden bei Carl Tode eine große Zahl praktischer Helfer für den Haushalt. Produkte zum Kochen und Backen – vom Apfelteiler bis zum Zerstäuber für Essig und Öl. Fündig wird sogar, wer einen Eierschalensollbruchstellenverursacher, einen Weintraubenspalter oder gar eine Erdbeerzupfzange sucht. Rund 60 unterschiedliche Messer führt das Unternehmen und circa 500 Ausstechförmchen. „Der Tisch – Treffpunkt der Familie“ war schon das Motto in den 60-er Jahren. „Das ist heute so aktuell wie damals“, sagt Reich, „wenn auch Trends wie „Coffee to go“ ergänzend hinzukommen.“ Produkte für Tee, Kaffee und Espresso sowie Porzellan und Glaswaren sind noch immer Sortimentsschwerpunkte im Obergeschoss. Wer seine Obst- oder Gemüseernte des Sommers aufbewahren oder haltbar machen möchte, findet im Unterschoss sämtliche zum Einkochen, Einmachen oder Trocknen notwendigen Produkte und vieles mehr.

Die Fassade von Carl Tode an der Prinzenstraße 5 in den Fünfziger Jahren. Quelle: Mischke

„Wir denken an die kommende Generation“ sagt der Inhaber. Deshalb sei sein Sortiment zukunftssicher aufgestellt und er in den neuen Medien aktiv. „Unseren Online-Shop führen wir bereits seit 2005“, sagt Reich, „wir bloggen seit 2015 unter carltode.de und bei Facebook, Instagram und Youtube sind wir mit allerlei hilfreichen Tipps am Start. Seine langjährigen Mitarbeiter seien sein wichtigstes Kapital, lobt Reich sein motiviertes und erfahrenes Team. Vertrauen, Qualität, Preiswürdigkeit und Service seien seine Maxime. „Denn ich möchte“, so Reich, „dass unsere Kunden den Laden mit einem Lächeln verlassen.“

Carl Tode gründete das Geschäft für Spielwaren, Lederwaren, Hausrat und Porzellan am 24. August 1918 in der Prinzenstraße 4. Quelle: Mischke

Am 24. August 1918 gründeten Carl Tode und seine Ehefrau Emma ihr Geschäft für Spielwaren, Lederwaren, Hausrat und Porzellan an der Prinzenstraße 4, schräg gegenüber des heutigen Standorts. Bereits im November zog das Geschäft an die Prinzenstraße 5 um. Das schaffte deutlich mehr Verkaufsraum, denn seinerzeit war das Gebäude mit dem Haus um die Ecke an der Gotmarstraße 17 verbunden.

1953 übergaben Carl und Emma Tode das Geschäft an ihren Schwiegersohn Albert Reich und dessen Ehefrau Hildegard. 20 Jahre später, 1973, übernahm die dritte Generation den blühenden Betrieb: Fritz Reich und seine Gattin Margret leiteten fortan erfolgreich die Geschicke des Unternehmens. Ein Jahr danach wurde eine im Jahr 1965 installierte Passage zu einer Schaufensterfront rückgebaut. Das Ehepaar Reich legte die Firmenfarbe Türkis fest, die auch noch heute Bestand hat. Der damalige Trendsetter der Ladeneinrichter, Innenarchitekt Detlef Falkenhayner, dessen Motto lautete: „Man muss Ware erleben können“, gestaltete 1981 die Schaufensterfront des Innenstadtgeschäfts mit Rundbögen, die damals sehr modern waren. 1992 dominierten wieder klare Linien und die Schaufensterfront wurde entsprechend umgebaut. Mit Markus und Juliane Reich folgte 2007 die vierte Generation, die 2011 nicht nur eine Komplettsanierung der Geschäftsräume initiierte, sondern in diesem Zuge auch die Produktpalette umfassend erweiterte. Die angebotenen Waren wurden durch ein innovatives und energiesparendes Beleuchtungskonzept in Szene gesetzt.

Spielwaren, Lederwaren, Hausrat und Porzellan

Am 24. August 1918 gründeten Carl Tode und seine Ehefrau Emma ihr Geschäft für Spielwaren, Lederwaren, Hausrat und Porzellan an der Prinzenstraße 4, schräg gegenüber des heutigen Standorts. Bereits im November zog das Geschäft an die Prinzenstraße 5 um. Das schaffte deutlich mehr Verkaufsraum, denn seinerzeit war das Gebäude mit dem Haus um die Ecke an der Gotmarstraße 17 verbunden.

1953 übergaben Carl und Emma Tode das Geschäft an ihren Schwiegersohn Albert Reich und dessen Ehefrau Hildegard. 20 Jahre später, 1973, übernahm die dritte Generation den blühenden Betrieb: Fritz Reich und seine Gattin Margret leiteten fortan erfolgreich die Geschicke des Unternehmens. Ein Jahr danach wurde eine im Jahr 1965 installierte Passage zu einer Schaufensterfront rückgebaut. Das Ehepaar Reich legte die Firmenfarbe Türkis fest, die auch noch heute Bestand hat. Der damalige Trendsetter der Ladeneinrichter, Innenarchitekt Detlef Falkenhayner, dessen Motto lautete: „Man muss Ware erleben können“, gestaltete 1981 die Schaufensterfront des Innenstadtgeschäfts mit Rundbögen, die damals sehr modern waren. 1992 dominierten wieder klare Linien und die Schaufensterfront wurde entsprechend umgebaut. Mit Markus und Juliane Reich folgte 2007 die vierte Generation, die 2011 nicht nur eine Komplettsanierung der Geschäftsräume initiierte, sondern in diesem Zuge auch die Produktpalette umfassend erweiterte. Die angebotenen Waren wurden durch ein innovatives und energiesparendes Beleuchtungskonzept in Szene gesetzt.

 

Von Christoph Mischke

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