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Corona: Ottobock schenkt Mitarbeitern Aktion Mensch-Lose statt Weihnachtsfeier

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15:00 23.12.2020
„Eine Weihnachtsfeier ist ein wichtiges Dankeschön“, sagt Philipp Schulte-Noelle. Quelle: r / Ottobock
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Duderstadt

Die Weihnachtsfeier musste aufgrund der Pandemie ausfallen, doch die Leitung des Unternehmens Ottobock hat sich für die Belegschaft eine Alternative überlegt. Die Mitarbeiter haben Jahreslose der „Aktion Mensch“ erhalten.

„Eine Weihnachtsfeier ist ein wichtiges Dankeschön an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und uns daher eine Herzensangelegenheit“, wird Geschäftsführer Philipp Schulte-Noelle in der Mitteilung zitiert. Die Absage sei mitten in den Vorbereitungen erfolgt. Geplant gewesen sei eine Feier mit Livemusik, „kulinarischen Köstlichkeiten und jeder Menge Weihnachtszauber“, so Schulte-Noelle.

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Mit Fantasie Verzicht auf Treffen erträglich gestalten

In dieser Weihnachtszeit sei viel Fantasie nötig, um den Verzicht auf gemeinsame Treffen erträglich zu gestalten, so die Pressestelle. Die Arbeit bei Ottobock fordere seit Beginn der Pandemie immer wieder Anpassungen, um Ziele zu erreichen. Eine Wertschätzung dieses Kraftakts zwischen Home-Office, Präsenzarbeit, Familie und Beruf sei der Firmenführung besonders wichtig.

„Bei jedem einzelnen Kollegen bedanke ich mich für den unermüdlichen Einsatz für unser Unternehmen. Ich freue mich, dass wir mit Jahreslosen der Aktion Mensch ein Weihnachtsgeschenk bereiten, dass unseren Kollegen mit etwas Glück einen tollen Gewinn einbringt und gleichzeitig gemeinnützige Projekte unterstützt“, so Schulte-Noelle.

Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung verbessern

Die „Aktion Mensch“ fördere Projekte zur Verbesserung von Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung und setze sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche ein, heißt es in der Mitteilung. Es gehe um Ziele, die mit dem Kauf der Lose unterstützt würden und die das Unternehmen schon seit seiner Gründung verfolge. Fast 75.000 Euro habe Ottobock in die Jahreslose investiert.

Auch in diesem Jahr habe das Unternehmen auf den Versand gedruckter Karten an Partner und Kunden verzichtet. Die Weihnachtspost sei ausschließlich elektronisch versandt worden. Die eingesparten 30.000 Euro kämen zu gleichen Teilen dem Tabalugahaus in Duderstadt und der Global Foundation zugute, so die Pressestelle.

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Online-Kalender und Live-Schaltung für Mitarbeiter in aller Welt

Für Weihnachtsstimmung vor Ort und im Home-Office habe ein digitaler Online-Weihnachtskalender mit Geschenken gesorgt, heißt es weiter. Für alle in Präsenz Arbeitenden sei in den Abteilungen geschmückt worden und schließlich habe es doch noch eine Weihnachtsfeier gegeben: Ottobock-Mitarbeiter im In- und Ausland hätten eine Liveschaltung aus dem TV-Studio in Duderstadt mit vielen neuen Themen für das neue Jahr und internationalen Videoclips von ihren Kollegen aus aller Welt verfolgt.

Von Stefan Kirchhoff