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Regional Energieversorger spricht von Erfolgsgeschichte
Nachrichten Wirtschaft Regional Energieversorger spricht von Erfolgsgeschichte
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13:22 23.08.2019
Die vor drei Jahren modernisierte Netzleitstelle der EAM in Baunatal ist technisches Gehirn des Unternehmens. Quelle: EAM
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Göttingen/Kassel

Fünf Jahre nach der Rekommunalisierung und dem Namenswechsel von Eon Mitte zum Gründungsnamen EAM (Energie aus der Mitte) spricht Aufsichtsratsvorsitzender Stefan G. Reuß von einer Erfolgsgeschichte. Die sei mit der positiven Jahresbilanz 2018 fortgeschrieben worden.

Die Umsatzerlöse der gesamten EAM-Gruppe lagen bei 966 Millionen Euro, der Jahresüberschuss des Mutterunternehmens EAM GmbH & Co. KG betrug 51 Millionen Euro. Das Energieversorgungsunternehmen mit mehr als 1200 Mitarbeitern vergebe Aufträge an heimische Firmen, sichere Arbeitsplätze und Geldzuflüsse in die Haushalte der Landkreise und Kommunen, sagt Geschäftsführer Georg von Meibom. Im vergangenen Jahr sei ein Wertbetrag von 238 Millionen Euro in der Region verblieben.

Die beiden EAM-Geschäftsführer Georg von Meibom (links) und Thomas Weber Quelle: EAM

Hundertprozentig kommunal

„Die Entscheidung, das Unternehmen mit durchweg kommunalen Eigentümern auf eine regionale Basis zu stellen und zudem eine eigene Vertriebsgesellschaft zu etablieren, hat sich als richtig und gut erwiesen“, sagt Reuß (SPD), der auch Landrat des Werra-Meißner-Kreises ist. Anteilseigner des Energieversorgers mit 90 Jahren Firmengeschichte sind zwölf Landkreise aus Hessen, Südniedersachsen, Ostwestfalen und Westthüringen sowie die Stadt Göttingen. Weitere Anteile halten 112 Städte und Gemeinden und ein Zweckverband.

EAM-Sprecher Steffen Schulze weist darauf hin, dass der Regionalversorger laut Bundesnetzagentur-Statistik wieder einen Spitzenplatz bei der Versorgungssicherheit belegt habe. Das führt er auch auf die hohen Investitionen zurück. Von 70 Millionen Euro im vergangenen Jahr seien fast 50 Millionen in Erhalt, Ausbau und Modernisierung eigener Anlagen zur Strom- und Gasversorgung geflossen, die Umstellung von Freileitungen auf weniger störungsfreie Erdkabel fortgesetzt worden. 2019 würden weitere 104 Millionen Euro investiert.

Von der Geschichte überholt: Die bis 2001 betriebene Schaltzentrale im Jahr 1979 am ehemaligen Firmenstandort an der Kasseler Landstraße - heute eine das Göttinger Stadtbild prägende Industrieruine. Quelle: EAM

Windpark im Reinhardswald geplant

Die Energiewende sei unter anderem durch sieben neue Schnellladesäulen für Elektromobilität und den im Bau befindlichen Windpark „Stollberg“ mit drei Windrädern im Kreis Limburg-Weilburg vorangetrieben worden. Weitere 20 Windräder plane die EAM gemeinsam mit Partnern im Reinhardswald.

Von Kuno Mahnkopf

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