Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Regional KWS Saat hebt Prognose leicht an
Nachrichten Wirtschaft Regional KWS Saat hebt Prognose leicht an
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 26.05.2017
Quelle: Heller/Archiv
Anzeige
Einbeck

Das Zuckerrübensaatgutgeschäft profitierte von steigenden Anbauflächen und einem starken Sortenportfolio. Auch das Ölsaatengeschäft verlief positiv. Dagegen war das Getreidegeschäft in Europa leicht rückläufig. Das Betriebsergebnis (EBIT) der KWS Gruppe erreichte 170,1 Millionen und verbesserte sich damit deutlich – auch aufgrund der im Vorjahreszeitraum höheren Aufwendungen aus Währungseffekten und dem Kartoffelgeschäft. Für das Geschäftsjahresende werden sowohl die Umsatz- als auch die Ertragserwartung leicht angehoben.

Verwaltungskosten sanken

„Wie in den Jahren zuvor haben wir im Berichtszeitraum operativ einen Schritt vorwärts gemacht, das bestätigen die Neun-Monatszahlen“, kommentierte Eva Kienle, Finanzvorstand der KWS SAAT SE. „Besonders freut uns hierbei die Entwicklung der Ertragslage.” Zum 31. März stieg der Deckungsbeitrag aus der Ausweitung der Umsatzerlöse und einer leicht verbesserten Herstellungskostensituation im Vergleich zur Vorjahresperiode deutlich an.

Die Aufwendungen für den Vertrieb wurden um 2,8 Prozent ausgeweitet, für Forschung & Entwicklung um 5,4 Prozent. Dagegen sanken die Verwaltungskosten um 2,7 Prozent. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wirkte sich der Verkauf des operativen Kartoffelgeschäfts im Vorjahr positiv aus. Zudem fielen die negativen Währungseinflüsse geringer aus.

100 Millionen Investitionen

Im Laufe des Geschäftsjahres 2016/2017 hat sich die Ausweitung des Zuckerrübensaatgutgeschäftes aufgrund steigender Anbauflächen weiter konkretisiert. KWS rechnet daher nun mit einem Umsatzwachstum der KWS Gruppe von gut 5 Prozent. Zum Ende des Geschäftsjahres wird die EBIT-Marge voraussichtlich mindestens 11 Prozent erreichen. Die Investitionen werden die 100 Millionen Euro-Marke dieses Geschäftsjahr nicht überschreiten und die Forschungs- & Entwicklungsquote wird bei 17 Prozent liegen. bm/r