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Regional Eröffnung von „Wursthaus“ und „Grillhaus“
Nachrichten Wirtschaft Regional Eröffnung von „Wursthaus“ und „Grillhaus“
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18:11 14.10.2009
Startbereit im neuen „Grillhaus“: Investor Frank-Walter Eisenacher, Tanja Dattai, Karola Gebers, Lidija Satorius, Tanja Kühnemund und Restaurantleiter Joakim Parasidis (von links). Quelle: Mischke
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Es scheppert und kracht, dann der entsetzt Ausruf: „Oh nein, nicht mein schönes Geschirr.“ Die Aufregung von Joakim Parasidis hält sich jedoch in Grenzen, es war nur eine Tasse, die in der Hektik zu Boden ging. „Scherben bringen Glück“, beruhigt jemand den 34-jährigen Restaurantleiter, und schon ist wieder alles im Lot. Seit Wochen wird die 1982 erbaute Immobilie neben der Börner-Eisenacher-Zentrale um- und ausgebaut. Eine Mio. Euro investiert Inhaber Frank Walter Eisenacher. Nicht mehr wiederzuerkennen ist der Imbiss, das komplette Inventar musste den innenarchitektonischen Ideen von Ehefrau Silvia Eisenacher weichen. Blickfang ist eine acht Meter lange Bank. Ihre Farbe könnte lind-, hell- oder giftgrün sein. Alles falsch, korrigiert ein Mitarbeiter: „Es ist Sotega lightolive“.

Rührei mit Speck

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Wie auch immer, man sitzt gut, darüber sind sich die Anwesenden, die einen Tag vor Eröffnung nicht wissen, wo ihnen der Kopf steht, einig. Parasidis, der eine komplett neue Küche erhalten hat, schwärmt von seiner Karte: Frühstück ab 7 Uhr, Rührei mit Speck und Butterbrötchen, Trucker-Frühstück, Grünkohl, Spagetti oder Eintöpfe. Und für alle, die schon immer kommen und denen die Farbe der Sitzbank und die neue Klimaanlage wurscht sind: Donnerstag gibt‘s Griechisch. Für sein Gyros sei Parasidis bekannt, bestätigt Wurstfabrikant Eisenacher.

Ab heute (Donnerstag, 15. Oktober) bietet der Unternehmer auch Wurstwaren zu Fabrikverkaufspreisen, im „Wursthaus“ neben dem „Grillhaus“.

Das komplette Eisenacher-Sortiment hält Monika Wildenblanck dort von Donnerstag bis Sonnabend (9 bis 18 Uhr) bereit, ergänzt durch Konfitüren und Chutneys von Silvia Eisenacher. Ananas-Limellen-Chili, Zwetschgen-Aufstrich, Gewürzkirschen oder Kürbis in Wein kommen aus der heimischen Eisenacherküche direkt in die „Wursthaus“-Verkaufsregale.

Von Hanne-Dore Schumacher