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Regional Familie Erengil eröffnet „Lotto Johannisstraße“
Nachrichten Wirtschaft Regional Familie Erengil eröffnet „Lotto Johannisstraße“
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17:06 16.09.2012
Im neuen Geschäft in der Johannisstraße: Petra Erengil.
Im neuen Geschäft in der Johannisstraße: Petra Erengil. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

„Nachdem unser Mietvertrag in diesem Jahr ausgelaufen war, konnte dieser seitens Karstadt leider nicht verlängert werden“, sagt Petra Erengil, die zusammen mit Dilek Usta und Steffi Meyer in den vergangenen fünf Jahren hinter dem Verkaufstresen stand. Seit 2008 betreibt Familie Erengil das Zeitschriften- und Tabakwaren-Geschäft mit Lotto-Annahmestelle im Karstadt Gebäude. Zudem gehört der Lotto-Kiosk Ecke Goetheallee/Neustadt zum Familienunternehmen.

Gleich um die Ecke

Ersatz für den Karstadt-Standort war aber schnell gefunden: In der Johannisstraße 25 verkaufte bis vor kurzem Shoaib Mohammad Amani seine Blumen, davor war dort das „Geschenkeparadies“ von Patum Werner. „Wir mussten uns schnell eine Alternative überlegen – da kam der neue Laden total gelegen. Ist ja gleich um die Ecke, da war auch der Umzug in einem Tag erledigt“, freut sich Petra Erengil, deren Famlie den gut 20 Quadratmeter großen Geschäftsbereich renoviert und erweitert hat.

„Wir haben vor allem in die Videoüberwachung investiert“, so Erengil. Man wolle zum einen verhindern, wie so viele Tabakläden, Gaststätten und Kioske in der Göttingern Innenstadt Opfer eines Einbruchs zu werden. Zum anderen solle das Angebot breiter werden. „Wir bieten jetzt auch Getränke an. Und im nächsten Jahr wollen wir auch den Bereich vor dem Laden nutzen“, so Petra Erengil.

Bilder ausstellen

Wie genau das aussehen soll, müsse allerdings noch geklärt werden. „Außerdem wollen wir auch Bilder ausstellen,“ so die Göttingerin. Einige Zeichnungen von Steffi Meyer sind schon an den Wänden angebracht. Meyer ist nicht nur Erengils Schwester und Mitarbeiterin im Familienunternehmen, sondern auch Künstlerin. „Meine Schwester und ich malen schon seit langer Zeit“, so Erengil. „Mein erstes Bild, das in Druck ging, habe ich im Schaufenster ausgestellt“, sagt sie und weist mit dem Kopf Richtung Auslage. Zur Kunst habe sie der Holzschnitzer Alfred Pohl gebracht, der in der Schule ihr Lehrer war, berichtet sie. 

Keine zwei Minuten später steht Pohl in der Ladentür. Er wolle nur schnell „Guten Tag sagen und viel Glück wünschen“.

 win