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Regional Familienfreundlichkeit: Betriebe müssen sich bewegen
Nachrichten Wirtschaft Regional Familienfreundlichkeit: Betriebe müssen sich bewegen
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16:57 23.03.2012
Von Hanne-Dore Schumacher
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Göttingen

Dazu gehören familienfreundliche Angebote wie flexible Arbeitszeiten, Führungspositionen in Teilzeit, betriebseigene Kindergärten oder Belegplätze und die Kontaktpflege zu Vätern und Müttern während der Elternzeit. Eine Menge Dinge gibt es, die Arbeitgeber zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf leisten können. In der Wettbewerbs-Checkliste geht es um eben diese familienfreundlichen Angebote.

Eine Jury mit Maria Gerl-Plein (Grüne), Lothar Hanisch (DGB), Joachim Tonollo (IHK-Vize), Rolf-Georg Köhler (SPD), Daniela Hartmann (Mekom), Karsten Ley (Otto Bock) und Sigrid Jacobi (CDU) wird die familienfreundlichsten Unternehmen 2012 in drei Kategorien (nach Betriebsgrößen) wählen. Beim Stiftertag der Südniedersachsen-Stiftung, so kündigt Sprecher Jens Wucherpfennig an, werden die Preisträger gekürt. Im vergangenen Jahr haben sich 54 Unternehmen und Institutionen beteiligt, KWS, Barmer und Kreiswohnungsbau Osterode haben gewonnen.

Sigrid Jacobi sieht in der Teilnahme für die Unternehmen große Vorteile. Die Firmen machten einen kostenlosen Check, in dem ihre Familienfreundlichkeit überprüft werde. Wer ein anderes Audit in Auftrag gebe, dürfe dagegen Kosten und Zeit nicht scheuen. Für Jacobi steht fest: „Kein Unternehmen kommt heute an Familienfreundlichkeit vorbei, wenn es um den Wettbewerb um kluge Köpfe geht.“

Familienfreundlicher Betrieb, Anmeldung: 05 51 / 490 24 90; jens.wucherpfennig@suedniedersachsenstiftung.de. Einsendeschluss: 30. April 2012.