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Regional Fleischer-Einkauf Göttingen: 60 Aussteller im Hardenberger Atrium
Nachrichten Wirtschaft Regional Fleischer-Einkauf Göttingen: 60 Aussteller im Hardenberger Atrium
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12:44 02.11.2015
Die Fleischer-Einkauf Hannover-Göttingen eG ist im Vorfeld von einigen hundert Besuchern ihrer Hausmesse ausgegangen, zum Ende der Veranstaltung zählte man dann etwa 800 Gäste aus dem gesamten mitteldeutschen Raum. Quelle: Fricke
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Nörten-Hardenberg

Über 60 Aussteller präsentierten ihre Produkte und Dienstleistungen im Atrium der Gräflich Hardenbergschen Kornbrennerei in Nörten-Hardenberg. Neben Fleisch-, Wurst- und Feinkostprodukten gab es saisonale Highlights für das Weihnachtsgeschäft, die mit günstigen Rabatten versehen waren.

Ein Schwerpunkt der Messe lag diesmal auf Technik und Maschinen: „Wegen des Fachkräftemangels versucht man viel über technische Geräte zu kompensieren“, schätzte Ansgar Nachtwey, Geschäftsführer der Fleischer-Einkauf, die Entwicklung in der Branche ein.

Vakuumierer, Schneidmischer, Fleischwölfe, Schinkenpressen, Kombidämpfer und ein Mini-Blockheizkraftwerk waren unter den ausgestellten Maschinen, die die Arbeitsabläufe im Betrieb wesentlich erleichtern und zur Veredelung der Fleisch- und Wurstspezialitäten beitragen. Diese deutsche Technik sei ein Exportschlager und international gefragt.

Die Fleischer-Einkauf Hannover-Göttingen eG ist im Vorfeld von einigen hundert Besuchern ihrer Hausmesse ausgegangen, zum Ende der Veranstaltung zählte man dann etwa 800 Gäste aus dem gesamten mitteldeutschen Raum. ©  Fricke

Neben der Information kam auch der Genuss nicht zu kurz, die Probierhäppchen spiegelten die große Produktvielfalt wider. Ganz im Trend auch der vegetarische Fleischersatz: Kunden bestellten über die Partyservices der Betriebe zunehmend Eiweißschnitzel oder Sojaprodukte, die vom Geschmack und Faserqualität kaum noch vom tierischen Original zu unterscheiden sind.

Dass jüngste Warnungen der WHO dem Fleischkonsum wesentlich Abbruch tun, glaubt Ansgar Nachtwey indes nicht: „Mit Statistiken ist das immer so eine Sache und es kommt ja auf die Dosis an.“ Jeder Konsument müsse für sich das richtige Maß finden.

Informationen über Hygienetechnik, Ladeneinrichtungen und Werbemittel rundeten das breite Spektrum ab. Das bunte Rahmenprogramm sorgte für eine lockere Atmosphäre auf der Messe, ein Highlight war das Gewinnspiel „Was wiegt der Bulle?“. Das Gewicht eines Jungbullen war zu schätzen und mit seinen getippten 749 Kilo lag der Krebecker Sebastian Rudolph genau richtig. Sein Gewinn war der Bulle, den die Organisatoren im Anhänger vor das Atrium gestellt hatten.

Von Susanne Fricke