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20:10 28.03.2012
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Göttingen

Es geht um die Forderung nach Bürgschaften für die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs im April, damit mehr Zeit für die Suche nach Investoren bleibt. Und es geht um die Forderung  nach staatlichen Fördermitteln für Filialen in strukturschwachen Regionen. Dort sollen die Geschäfte mit Blick auf die Grundversorgung und demographische Entwicklung in jedem Fall fortgeführt werden – „unabhängig von der Person des Inhabers“, so Wertmüller in seinem Schreiben. Die Bürgermeister waren zur Unterschrift aufgerufen.

Kornelia Jung, Gewerkschaftssekretärin für Süd-Ost-Niedersachsen, hat bisher nur zwei Antworten erhalten: Friedlands Bürgermeister Andreas Friedrichs (SPD) schließt sich der Forderung nach staatlichen Fördermitteln an. „Wir werden alles tun, um den ländlichen Raum zu stärken und halten uns auch weitere Schritte zur Stabiliserung offen“, so Friedrichs auf Tageblatt-Nachfrage. Die Friedländer Filiale in der Ludolfshäuser Straße ist geschlossen. Wertmüllers zweiter Antrag soll auf einer kommenden Ratssitzung besprochen werden.

Die zweite Antwort kommt von Schedens Bürgermeisterin Ingrid Rüngeling (WG). Sie setzte die Unterschrift unter beide Anträge. Rüngeling hatte zuletzt mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Ronald Schminke und Detlev Barth, Geschäftsführer der Kreiswirtschaftsförderung, von Insolvenz-Verwalter Arndt Geiwitz die Aufrechterhaltung der Schedener Filiale gefordert. Von dessen Rechtsanwalt Joachim Renz erhielt sie mit Verweis auf die Ertragsentwicklung eine Absage. Auch diese Filiale ist mitterweile geschlossen. In Rosdorf hat ein entsprechender Antrag die Schließung der Filiale im Rischenweg 15 verhindert.

tw