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Regional GDA-Wohnstift Göttingen mit eigenem Hotel
Nachrichten Wirtschaft Regional GDA-Wohnstift Göttingen mit eigenem Hotel
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10:56 23.07.2014
Stellt eines der 32 Hotelzimmer im GDA vor: Hotelleiter Sascha Franz. Quelle: Theodoro da Silva
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„Wir arbeiten wie jedes andere Hotel auch“, betont Leiter Sascha Franz (34). „Der einzige Unterschied besteht darin, dass wir uns in einem Gebäude befinden, in dem 550 Dauermieter leben.“

Zwischen 26 und 51 Quadratmeter groß sind die 12 Einzel- und 20 Doppelzimmer plus Suiten. Alle sind einheitlich möbliert und mit eigener Küchenzeile ausgestattet.

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„Wir bieten selbstverständlich tägliche Zimmerreinigung, eine 24-Stunden-Rezeption, kostenfreies WLAN und Frühstücksbuffet“, sagt Franz, der im Intercity Hotel Hotelkaufmann gelernt hat, sich später zum Hotel-Betriebswirt fortbildete und zuletzt im Hotel Freigeist in Northeim arbeitete.

Seit dem 1. Januar ist er beim GDA, hat Konzeption und Umbau des Hotels mitverantwortet. Als nächsten Arbeitsschritt bezeichnet er die Klassifizierung des Hotels: „Ich denke, wir werden in die gehobene Drei-Sterne-Kategorie eingeordnet.“

Neben Besuchern von GDA-Stift-Bewohnern seien schon Geschäftsleute sowie Urlauber, die sich auf der Durchreise befinden, in dem neuen Hotel abgestiegen, sagt Franz. Er sei überzeugt, dass das Hotel eine Lücke in Göttingen fülle: „In diesem Teil der Stadt sind wir der einzige Anbieter von Übernachtungsmöglichkeiten.“ Göttingen könne weitere Zimmer-Kapazitäten gut gebrauchen.

Eine Idee des Konzepts sei, dass sich Wohnstift und Hotel ergänzen sollen. Beispielsweise haben die Gäste die Möglichkeit, die Kulturveranstaltungen des Wohnstifts – Konzerte, Theateraufführungen, Ausstellungen – zu besuchen, gleichzeitig brächten sie durch ihre Anwesenheit zusätzliche Lebendigkeit ins Stift.

Von Hauke Rudolph