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Regional Geringerer Überschuss: Jahresbilanz Volksbank Mitte in Heiligenstadt
Nachrichten Wirtschaft Regional Geringerer Überschuss: Jahresbilanz Volksbank Mitte in Heiligenstadt
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13:46 28.06.2019
„Starke Gemeinschaft in der Region“ (v.l.): Die Vorstände Björn Henkel, Uwe Linnenkohl und Rolf Döring. Quelle: r
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Heiligenstadt

Rechtlich wird die Bank im August mit der VR-Bank-Werra-Meißner zur VR-Bank Mitte fusionieren.

Fast 200 Vertreter und Gäste habe Aufsichtsratsvorsitzender Hartwig Magerhans in der Stadthalle Heiligenstadt begrüßen können, teilte Florian Hartleib, Leiter Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, mit. Die Vorstände Rolf Döring, Uwe Linnenkohl und Björn Henkel seien in ihrem Bericht auch „auf die Herausforderungen im Umfeld und damit auf die Bankenwelt“ ein. „Mit den geopolitischen Risiken, der stockenden Konjunktur, dem anhaltenden Niedrigzinsniveau und der zunehmenden Digitalisierung wurden die wesentlichen Herausforderungen zu Beginn skizziert“, so Hartleib.

Zuwachs bei den Kundeneinlagen und im Kreditgeschäft

Uwe Linnenkohl habe die unter diesen Bedingungen erwirtschafteten wichtigsten Ergebnisse des Geschäftsjahrs 2018 in Zahlen im präsentiert. Die Bilanzsumme sei im vergangenen Jahr auf 1,175,2 Millionen Euro gestiegen (Vorjahr: 1,142 Millionen). Durch einen Rückgang bei den Personal- und Sachkosten sei der „aufgrund der Niedrigzinsphase weiterhin fallende Zinsüberschuss teilweise aufgefangen“ worden.

Mit 9,3 Millionen Euro sei der Überschuss aus Provisionen „deutlich gestiegen“. Die Kundeneinlagen der Volksbank Mitte „stiegen auf 997,8 Millionen Euro“ (Vorjahr: 957 Millionen). „Auch im Kreditgeschäft konnte ein Zuwachs auf 537,9 Millionen Euro (Vorjahr: 528,9 Millionen) verzeichnet werden“, so Hartleib.

Jahresüberschuss sinkt um 200 000 Euro

Der Jahresüberschuss habe rund zwei Millionen Euro (Vorjahr: 2,2 Millionen) betragen. „Wir blicken trotz der vielfältigen Herausforderungen auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurück und können einen zufriedenstellenden Jahresüberschuss ausweisen“, habe Linnenkohl das Ergebnis kommentiert. Einstimmig sei der Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand zur Dividendenhöhe beschlossen worden. Sie betrage 4,5 Prozent.

„Damit werden insgesamt 712 270 Euro an die 30 125 Mitglieder der Volksbank Mitte eG ausgezahlt“, teilte Hartleib mit. Zudem habe die Volksbank Mitte 2018 „über 160 Projekte mit mehr als 100 000 Euro in der Region“ gefördert. Hartleib: „Durch die eigene Stiftung und das Crowdfunding entstehen zukünftig weitere Möglichkeiten.“

Fusionierte Bank ein „wettbewerbsfähiger und innovativer“ Partner

Vorstand Henkel habe den gemeinsamen Weg mit der VR-Bank-Werra-Meißner zur VR-Bank Mitte skizziert, auf die „voraussichtliche Eintragung in das Genossenschaftsregister im August“ sowie auf die technische Zusammenführung der beiden Banken am 14. September hingewiesen. „Wir werden ein wirtschaftlich starker, wettbewerbsfähiger und innovativer regionaler Partner sein und gleichzeitig ein attraktiver Arbeitgeber bleiben“, habe Henkel den Vertretern, Gästen und Mitarbeitern versprochen, teilte Hartleib mit. Die Versammlung habe dem Vorstand und dem Aufsichtsrat „einstimmig Entlastung“ erteilt.

Vorstand Döring habe „die hohe Bedeutung des Alleinstellungsmerkmals Mitgliedschaft“ betont. „Mit mehr als 50 000 Mitgliedern“ werde „die gemeinsame VR-Bank Mitte eG eine starke Gemeinschaft in der Region sein“.

Von Stefan Kirchhoff

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