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Regional Mittelstandsverband diskutiert über Unternehmen während der Pandemie: „Baustellen im Führungsstil“
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Göttingen: Mittelstandsverband diskutiert über Firmen in Corona-Zeiten

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14:27 13.10.2020
Katharina Stapel, Geschäftsführerin von "Stapelfux", hält beim Runden Tisch des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) einen Impulsvortrag. Quelle: Marco Bühl, BVMW Südniedersachsen
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Über das Thema „Agil und innovativ seit Corona?“ haben Mitglieder des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) und auch Nichtmitglieder bei einem „Runden Tisch“ diskutiert. Zunächst hielt Katharina Stapel, Geschäftsführerin von „Stapelfux“, einen Vortrag, der unternehmerisches Handeln während der Corona-Pandemie beleuchtete.

„Die plötzliche Orientierungslosigkeit nach dem Corona-Ausbruch führte bei vielen zu Übereifer, das strategische Denken blieb auf der Strecke“, so Stapel. Stattdessen sollten sich Unternehmen vor allem auf die Ressourcen und Stärken konzentrieren. Dabei offenbare sich, dass es noch andere Probleme gebe: „Es zeigen sich Baustellen im Führungsstil, im Prozess-Management, in Sales-Prozessen und in Worst-Case-Fragestellungen.“

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Um diesen Herausforderungen zu begegnen, riet Stapel zum Beispiel dazu, Prozesse erst ins Home-Office zu transferieren, wenn sie klar seien. Ein Work-Flow könne nur entstehen, wenn relevante Informationen definiert seien.

Stapels Ausführungen wurden im Anschluss in einer kleinen Teilnehmerrunde lebhaft diskutiert. „Der Gesprächsbedarf ist enorm groß“, sagte Gastgeber Jörn Kater, Leiter der Wirtschaftsregion Hannover und des BVMW-Kreisverbandes Südniedersachsen.

Von Pascal Wienecke