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Regional Erfolg für den Fair Cup
Nachrichten Wirtschaft Regional Erfolg für den Fair Cup
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00:17 27.01.2017
Haben den Fair Cup gestaltet: Die BBS-Schüler Johannes Mischewski (von links), Marie-Sophie Erben, Leonie Sophie Fabian und Karoline Weidemann. Quelle: bm
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Göttingen

Kaum auf dem Markt, schon geht er weg wie warme Semmel – der erste Göttinger Fair Cup. Am Dienstag präsentierten die Schüler Johannes Mischewski, Marie-Sophie Erben, Leonie Sophie Fabian, Karoline Weidemann den spezielle Pfandbecher der Öffentlichkeit. Rund 5600 Stück haben sich bereits sämtliche Göttinger Bäckereinen reserviert. Diese wollen den Becher mit einigen Kaffee-Produkten testen.

Fair und biologisch abbaubar

„Wir haben einen Kunststoff verwendet, der 400 mal gespült werden kann und dann zu 100 Prozent recyclebar ist“, erklärt Lehrerin und Projektleiterin der BBS II, Sibylle Meyer. Der Einwegdeckel ist biologisch abbaubar. Die Eichsfelder Firma Eitech wurde mit der Produktion des Bechers beauftrag. Die Schüler kümmerten sich um das Konzept und die Gestaltung des Bechers. Zwar gebe es bereits in Freiburg, Regensburg und Berlin ähnliche Projekte. Doch der Göttinger Fair Cup unterscheide sich von allen anderen.

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Durchdacht und zukunftsorientiert

„Der Pfand von einem Euro kann von den Verbrauchern auch für Projekte in Kolumbien, Nacaragua, Indien oder Sri Lanka gespendet werden“, erklärt Meyer. Der Fair Cup soll damit fairen Handel von Produkten aus Entwicklungsländern nach Deutschland ermöglichen.  „Das Projekt Fair Cup ist ein tolles Beispiel für wirkungsvollen Umweltschutz“, erklärte der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel. Die Idee des nachhaltigen Mehrwegsystems sei durchdacht, zukunftsorientiert und erfolgversprechend.  Wenzel lobte die Schüler. „Ihren Einsatz finde ich bemerkenswert und vorbildlich“, so Wenzel

Von Bernard Marks