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Göttinger Forschungsprojekt zur Digitalisierung der Landwirtschaft

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08:00 24.09.2021
Das Projektteam besteht aus (oben von links): Sebastian Streit, Niklas Lohrberg, Dr. Stefan Paulus; (unten von links): Eike Hunze, Luisa Pommerehne und Dirk Koops.
Das Projektteam besteht aus (oben von links): Sebastian Streit, Niklas Lohrberg, Dr. Stefan Paulus; (unten von links): Eike Hunze, Luisa Pommerehne und Dirk Koops. Quelle: IfZ
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Göttingen

Die Mitarbeiter des Instituts für Zuckerrübenforschung (IfZ) an der Georg-August-Universität Göttingen beschäftigen sich vorrangig mit Forschung zur nachhaltigen Zuckerrübenproduktion. Digitalisierung in der Landwirtschaft sei grundsätzlich ein wichtiger Forschungsschwerpunkt am IfZ und werde mit Partnern wie der Agrartechnik der Universität Göttingen, der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und dem Fraunhofer Institut für Digitale Medientechnologie Ilmenau vorangetrieben, informiert Prof. Anne-Katrin Mahlein vom IfZ.

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Mit dem Digitalen Experimentierfeld FarmerSpace ist eine Plattform zur Evaluierung digitaler Werkzeuge für die Landwirtschaft ins Leben gerufen worden. Damit bewirbt sich das IfZ um den Innovationspreis des Landkreises Göttingen. „Wir haben uns in der Kategorie Forschung/Wissenschaft beworben“, konkretisiert Mahlein. Hierbei handele es sich um ein vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördertes Forschungsprojekt, das digitale Technologien wie Drohnen, Roboter, optische Sensoren und Umweltsensoren und anderes mehr evaluiert sowie gemeinsam mit den Projektpartnern entwickelt.

Roboter, die Unkräuter zupfen

Anwendungen, die untersucht werden, sind zum Beispiel Roboter, die autonom im Feld fahren, Unkräuter erkennen und diese mechanisch entfernen. Dies spare Pflanzenschutzmittel und unterstütze eine umweltverträgliche und nachhaltige Landwirtschaft, so die Professorin. Weitere Themen sind die automatische Erkennung von Krankheiten mit Drohnen im Feld oder die Erfassung der Feldtopographie mit 3D-Sensoren.

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„Wir sind auch eine experimentelle Plattform, da wir Unternehmen und Startups die Möglichkeit bieten, ihre Technologien wissenschaftlich zu prüfen und gemeinsam weiterzuentwickeln“, erklärt Mahlein. Hinter FarmerSpace stehe ein junges Projektteam mit Doktoranden und jungen Wissenschaftlern, „die mit sehr viel Leidenschaft und Engagement die komplexen Themen der Digitalisierung in der Landwirtschaft voranbringen“.

Von Ulrich Meinhard