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Regional Sartorius Göttingen: Konzernumsatz 2013 von 887,3 Millionen Euro
Nachrichten Wirtschaft Regional Sartorius Göttingen: Konzernumsatz 2013 von 887,3 Millionen Euro
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13:28 28.01.2014
Göttinger Labor- und Pharmazulieferer Sartorius rechnet auch 2014 mit steigenden Zahlen.
Göttinger Labor- und Pharmazulieferer Sartorius rechnet auch 2014 mit steigenden Zahlen. Quelle: Pförtner
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„Dieses hohe Tempo liegt sogar etwas über unseren eigenen Erwartungen“, kommentiert Kreuzburg das zweistellige Wachstum der größten Sartoriussparte Bioprocess Solutions –  das dritte Jahr in Folge.

Nach den vorliegenden vorläufigen Zahlen erzielte Sartorius 2013 einen Konzernumsatz in Höhe von 887,3 Mio. Euro (Vorjahr: 845,7 Mio. Euro). Damit legten die Göttinger, die weltweit 5800 Mitarbeiter zählen, um 7,7 Prozent zu (währungsbereinigt). Auch mit dem Auftragseingang in Höhe von 912,3 Mio. Euro (+8%) ist die Konzernführung (Sitz in Göttingen) zufrieden.

Als „hervorragend“ bezeichnet Kreuzburg die Entwicklung der Biotech-Sparte. Um 11,9 Prozent sei der Umsatz hier auf 549,7 Mio. Euro gestiegen. Rund 2 Prozent steuerte die im Dezember 2012 übernommene Produktion von Zellkulturmedien zum Umsatzplus bei.

Die Sparte Laborprodukte und Service legte um 2,4 Prozent auf 267,4 Mio. Euro zu. Die Sparte habe sich in einem schwierigen Marktumfeld in Asien behaupten müssen, so Kreuzburg. Das Geschäft habe jedoch im Jahresverlauf angezogen.

Die kleinste Sparte, das Industriewaagengeschäft, erzielte einen Umsatz von 102 Mio. Euro (+2,4%), der Auftragseingang lag hier mit 99 Mio. Euro unter dem Wert (-3%) des Vorjahres. Das höchste Wachstum erzielten die Göttinger auch 2013 in Asien (10,3%). In Europa (hier macht Sartorius gut 50 Prozent des Umsatzes)legten die Göttinger um 8,5 Prozent zu.

Auch seine Profitabilität konnte das Unternehmens 2013 weiter steigern, betont Kreuzburg. Das operative Ebitda (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Armotisation) betrage trotz negativer Wechseleinflüsse 172,6 Mio. Euro (+7,1 %). Die entsprechende Marge sei von 19 auf 19,5 Prozent gestiegen. Der Konzernnettogewinn beziffert Kreuzburg mit 64,8 Mio. Euro.

Für 2014 kündigt der Vorstand „ein deutlich profitables Wachstum“ zwischen 8 bis 10 Prozent an sowie Investitionen in den Kapazitätsausbau.