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Regional Göttinger Mediziner äußert Sorge um Labore
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20:23 24.06.2013
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Göttingen

Seit dem vierten Quartal 2012 seien die Kosten für Laborleistungen gedeckelt. – um 5 und 10 Prozent des Umsatzes. Wenn es um die Verteilung der GKV-Gelder gehe, „haben die Laborärzte so gut wie keine Stimme“, klagt Wagner.

Der Gesundheitsmarkt umfasse 300 Mrd. Euro. Das gesamte gesetzliche Gesundheitswesen sei unter Druck. Bei den Laborärzten sei jedoch nichts mehr zu holen. „Die Zitrone ist ausgepresst“, beschreibt Wagner, der zu den 25 Gesellschaftern der Labor-Gruppe Amedes gehört, die Rationalisierungsreserven seiner Branche.

Helmut Wagner

Kleinere Labore machten schon Verluste, weiß der 65-Jährige. Die Quotierung sei Willkür und nun Sache der Juristen. Am Mittwoch, 26. Juni, ist Wagner in Berlin. Dort tagt der Bundesverband Deutscher Laborärzte (BDL). Das Thema: „Steht die laboratoriumsmedizinische Versorgung in Deutschland vor dem Aus?“ Wenn die Privatkassen nachziehen, dann könne man die Labore schließen, prophezeit Wagner, der allein in Göttingen 600 Mitarbeiter beschäftigt.

soz