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Regional Homepage ist im Handwerk noch Mangelware
Nachrichten Wirtschaft Regional Homepage ist im Handwerk noch Mangelware
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07:00 18.05.2019
Nur rund 30 Prozent der untersuchten Betriebseinträge haben eine Homepage. Quelle: dpa
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Göttingen

Nur rund 30 Prozent der Betriebseinträge im Handwerk haben eine Homepage. Das ist ein Ergebnis der Studie zur Homepage-Nutzung im Handwerk des Volkswirtschaftlichen Instituts für Mittelstand und Handwerk (ifh) an der Göttinger Universität. Ihre sektorale und regionale Webscraping-Analyse haben die Autoren der Studie auf Basis der Gelben Seiten sowie Handwerker-Homepages aufgebaut – mit etwa 345 000 Betriebseinträgen und 105 000 damit verknüpften Homepages.

Breitband und Bildung zählen

Auf regionaler Ebene zeigte sich dabei, dass die Homepage-Häufigkeit in Städten etwa doppelt so hoch ist wie in ländlichen Räumen. Die Verfügbarkeit von Breitband-Internet habe in ländlich geprägten Kreisen einen positiven Zusammenhang mit der Homepage-Wahrscheinlchkeit, in Kreisen mit Verstädterungsansätzen einen negativen Zusammenhang, heißt es in der Zusammenfassung der Studienergebnisse. Homepages seien häufiger, wenn der Betrieb in einem Kreis mit hoher Bevölkerungsdichte, relativ junger Bevölkerung, hohen Zuzugsraten, Bildungsniveau und Handwerksumsatz liege.

Unterschiede bei den Branchen

Auf Branchenebene gebe es deutliche Unterschiede. Den höchsten Homepage-Anteil habe mit 44 Prozent das Gesundheitsgewerbe, das Lebensmittelgewerbe und die Handwerke für den privaten Bedarf mit etwa 20 Prozent den niedrigsten Anteil. Besonders aktuell seien die Internetauftritte in der Gesundheits-, Lebensmittel- und Kraftfahrzeugbranche, Social-Media-Einbindungen branchenübergreifend verbreitet. Dabei werde Facebook relativ häufig und in vielen Branchen genutzt, Twitter und Instagram nur in einzelnen Branchen.

Von Kuno Mahnkopf

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