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Regional Großes Interesse am „Forum Göttinger Unternehmer“
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19:04 08.12.2017
Mit 162 Anmeldungen war das sechste „Forum Göttinger Unternehmer - Wirtschaftsförderung aktiv“ mit dem Thema Anforderungen an die Stadt von morgen stark nachgefragt. Quelle: Christoph Mischke
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Göttingen

„Uns ist es gelungen, eine Plattform des Wissensaustauschs und der Diskussion zu etablieren“, betonte Ursula Haufe in ihrer Begrüßung. Die Vorsitzende der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen (GWG) freute sich darüber, dass das Thema „Anforderungen an die Stadt von morgen“ mit den Themenbereichen Breitband und Elektromobilität so viel Interesse hervorgerufen hat. Dass es Informationsbedarf zu diesen Themen gibt, hatte die große Unternehmerbefragung aus dem Jahr 2015 ergeben. „Die Zahl der Anmeldungen ist im Vergleich zu den bisherigen Foren wirklich überdurchschnittlich hoch“, sagte GWG-Mitarbeiterin Marie Schügl.

Impressionen vom sechsten Forum Göttinger Unternehmer

Oberbürgermeister Rolf-Georg-Köhler (SPD) betonte den Willen der Stadt, Unternehmen zu unterstützen. Wichtig sei dabei in erster Linie, dass sich Standortgemeinschaften bilden, denn diese seien förderfähig, wie auch Haufe unterstrich. „Kommen Sie auf uns zu und informieren uns, dann können wir mit der GWG tätig werden. Als Unternehmer muss man sich der Digitalisierung stellen, ansonsten droht teilweise sogar der Verlust des Geschäfts“, mahnte Köhler. Der Oberbürgermeister hob auch die enormen Modernisierungskosten hervor. Er sprach in Bezug auf die Kommunikationsnetzwerke von einer „verkupferten Republik“. Der Ausbau der Elektromobilität stelle das Stromnetz vor besondere Herausforderungen, wenn etwa zukünftige Elektro-Stadtbusse gleichzeitig geladen werden müssten. Deswegen setze die Stadt in der Übergangsphase vorerst auf Plug-in-Hybride, von denen drei in der Anschaffung seien.

Da es reichlich Mitteilungsbedürfnis zu den Themen gab, wurde rasch deutlich, dass die geplanten 105 Minuten Upload-Zeit für die verschiedenen Vorträge nicht ausreichen würden. Als Johannes Loxen von der SerNet GmbH sein informatives, mit viel Witz vorgetragenes und punktuell mit Stichen gegen die großen Kommunikationsanbieter gespicktes Kurz-Referat zum Thema „Wer braucht Breitband“ hielt, lag die Anzeige für den Fortschritt des Upload-Vorgangs schon 30 Minuten hinter der Zeit. Nach dem sich drei Breitbandanbieter vorstellen durften, berichtete Johannes Simons über innovative Mobilitätskonzepte. Seine Kernaussagen waren, dass sich autonomes Fahren durchsetzen wird. Nachfragegesteuerte Mobilitätssysteme (Ridesharing) bilde kombiniert mit dem öffentlichen Personen-Nahverkehr tolle Chancen, autonomes Fahren werde diesen Nutzen sogar potenzieren.

Bis die letzte Informationseinheit von Nicolas Spengler (EAM) zur Herausforderung für die Netze übermittelt worden war, waren schließlich gut 45 Minuten mehr verstrichen als anvisiert. Anders als bei einer Download-Verzögerung von gewünschten Informationen am heimischen oder betrieblichen Rechner, war bei den aufmerksam zuhörenden Göttinger Unternehmern keine Spur von Ungeduld oder gar Genervtsein zu sehen. Getreu dem Motto: Für gute Informationen nimmt man sich gern ein wenig mehr Zeit, wurde beim anschließenden Snack noch reichlich diskutiert und genetzwerkt.

Von Mark Bambey

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