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Regional Handwerkskammer: Start der Kampagne "Handwerk macht Familie"
Nachrichten Wirtschaft Regional Handwerkskammer: Start der Kampagne "Handwerk macht Familie"
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00:17 17.06.2013
Von Hanne-Dore Schumacher
„Plakatieren“ gemeinsam beim Kampagnenstart: Daniel Marx, Wolfgang und Helga Regenhardt, Wolfgang Meyer, Andrea, Steven, Brian und Daniela Ruhstrat sowie Ansgar Nachtwey (von links).
„Plakatieren“ gemeinsam beim Kampagnenstart: Daniel Marx, Wolfgang und Helga Regenhardt, Wolfgang Meyer, Andrea, Steven, Brian und Daniela Ruhstrat sowie Ansgar Nachtwey (von links). Quelle: Hinzmann
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Göttingen

In dieser Woche ist die Kampagne „Handwerk macht Familie“ gestartet. Mit Plakaten und auf Postkarten wirbt die Kammer mit Familienbetrieben, die den Generationswechsel erfolgreich gestemmt haben. Längst sei es nicht mehr die Regel, dass automatisch die nächste Generation das Ruder übernehme. „Nicht Mal in jedem zweiten Betrieb gelingt die Generationsfolge“, weiß Julia Danne aus der Presseabteilung der Kammer. Ziel müsse es sein, junge Familien von einer Perspektive im Handwerk zu überzeugen.

Demografischer Wandel macht Probleme

Ein Problem auch angesichts des demografischen Wandels, weiß Kammer-Vizepräsident Ansgar Nachtwey. Die Rahmenbedingungen für die Betriebe müssen stimmen, sind sich alle einig, die am Donnerstag in Göttingen und Duderstadt zum Start der Kampagne „Handwerk macht Familie“ gekommen sind. Infrastruktur, Vergaberecht, Bürokratieabbau, Kreditvergabe (Basel III) sind Themen, die auf den Nägeln brennen, und auch scheinbar simple Fragen (Wie kommt der Lehrling zur Berufsschule?) gelte es zu klären.

Auf die Handwerksbetriebe angewiesen

„Die Region ist auf die Handwerksbetriebe angewiesen“, stellt Göttingens Oberbürgermeister Wolfgang Meyer beim Kampagnenstart auf dem Wilhelmsplatz klar. Beispiele erfolgreicher Familienbetriebe wie Ruhstrat (Göttingen) und Regenhardt (Seulingen) sollen kommenden Generationen Mut machen, im Handwerk zu bleiben.