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Regional Im Pflegebereich werden Fachkräfte gesucht
Nachrichten Wirtschaft Regional Im Pflegebereich werden Fachkräfte gesucht
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20:11 31.08.2011
Von Heinz Hobrecht
Ob zur Betreuung zu Hause oder im Altenheim: Geschulte Pflegekräfte sind nach wie vor gefragt.
Ob zur Betreuung zu Hause oder im Altenheim: Geschulte Pflegekräfte sind nach wie vor gefragt. Quelle: Warmuth/dpa
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Duderstadt

Die Arbeitslosenquote nahm um 0,1 Prozent ab. Im Vormonat betrug sie 6,4 Prozent.

Seit Beginn dieses Jahres seien der Geschäftsstelle im Untereichsfeld von Arbeitgebern 470 offene Stellen gemeldet worden, erläutert Leiter Wolfgang Günther. Im Vergleich mit dem Vorjahr seien dies 13 Stellen beziehungsweise zwei Prozent mehr. Aktuell stünden in Duderstadt 127 Arbeitsstellen zur Verfügung.

„Auf einem sehr hohen Niveau stagniert die Nachfrage nach Fachkräften insbesondere im Bereich der Pflege“, berichtet Günther. Er empfiehlt allen Interessenten die Teilnahme an einer „Pflegebörse“, die am Donnerstag, 15. September, in der Agentur für Arbeit in Göttingen stattfindet. In der Zeit von 8.30 bis 14.30 Uhr würden allgemeine Informationen geboten, außerdem stellen Ausbildungsbetriebe, Schulen und Bildungsträger die Berufsbilder vor. Die Arbeitsagentur und das Jobcenter des Landkreises informieren über mögliche finanzielle Hilfen.
Im regionalen Vergleich der Geschäftsstellenbezirke der Agentur für Arbeit weist Hann. Münden mit 5,5, Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote auf. Es folgen Duderstadt mit 5,6 Prozent sowie Northeim (7 Prozent), die Hauptagentur Göttingen (7,5), Uslar (7,7) und Einbeck (9,1). Die höchste Arbeitslosenquote mit 9,6 Prozent wurde weiterhin für Osterode ermittelt.

In den beiden Rechtskreisen Arbeitslosenversicherung und Grundsicherung verlief die Entwicklung im August zum Vormonat unterschiedlich. Die Zahl der von der Agentur betreuten Personen stieg um vier Personen beziehungsweise 0,9 Prozent an. Die Arbeitslosenquote beträgt 2,1 Prozent. Bei dem vom Landkreis betreuten Kreis sank die Zahl der Arbeitslosen um 21 Personen beziehungsweise 3,1 Prozent auf 655. Die Quote beträgt 3,4 Prozent. „Die Zunahme im Bereich der Arbeitslosenversicherung ist aufgrund der späten Sommerferien noch auf saisonale Einflüsse zurückzuführen“, so Geschäftsstellenleiter Günther.