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Regional Innung der Metallhandwerke setzt auf Teamarbeit
Nachrichten Wirtschaft Regional Innung der Metallhandwerke setzt auf Teamarbeit
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19:01 25.03.2009
Will Ehrenamt und Arbeit unter einen Hut bringen: Frank Lipphardt in seinem Betrieb. Quelle: Mischke
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Göttingen. Als es darum ging, einen Nachfolger für Obermeister Dirk Beuße zu finden (er hat seinen Betrieb aufgegeben), hat sich einer nicht schnell genug weggeduckt: Frank Lipphardt. Als einziger Kandidat wurde er auf der Innungsversammlung gewählt, und er hat das Amt angenommen. „Ich kann so schlecht Nein sagen“, kommentiert er die Wahl mit einem Schmunzeln. Und natürlich will sich der 41-Jährige für die Innung engagieren, in deren Vorstand er schon seit 1996 als Lehrlingswart tätig ist.

Werbung fürs Handwerk

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Das Thema Ausbildung hat sich der neue Innungschef auf die Fahnen geschrieben. Die wenigen Metallbaubetriebe, die es noch gebe, bildeten zu wenig aus. Auf der Lehrlingsmesse „Handwerk begreifen“, die vom 30. April bis 9. Mai im Kaufpark stattfinden wird, will Lipphardt deshalb für sein Handwerk werben. Als Obermeister setzt der amtierende Prüfungsausschuss-Vorsitzende auf die Unterstützung der Kollegen. „Wenn alle mithelfen, kann man viel mehr bewegen“, ist sich der gebürtige Göttinger sicher.
Lipphardt hat noch ein zweites Hobby: seinen Betrieb in der Benzstraße, den er 2005 von Vater Manfred Lipphardt übernommen hat. Lipphardt Metallbau beschäftigt 16 Leute, und auch Ehefrau Bärbel packt im Büro mit an. Als 1. Vorsitzende der Werbegemeinschaft Geismar ist auch sie ehrenamtlich tätig. Der gemeinsame, 17-jährige Sohn ist derweil mit dem Fachabitur beschäftigt.
Wenn Frank Lipphardt nicht im Einsatz für Innung oder Betrieb ist, fährt er gern mit seinem Motorrad oder schießt beim SV-Niedersachsen.

Von Hanne-Dore Schumacher