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Regional Investor Vesting baut „Bartholomäus-Bogen“
Nachrichten Wirtschaft Regional Investor Vesting baut „Bartholomäus-Bogen“
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18:08 01.07.2011
Von Hanne-Dore Schumacher
Soll sich an der Figur des ehemaligen Rundlokschuppens orientieren: der „Bartholomäus-Bogen“.
Soll sich an der Figur des ehemaligen Rundlokschuppens orientieren: der „Bartholomäus-Bogen“. Quelle: Skizze: Brune+Brune
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Göttingen

Die angespannte Parkplatzsituation im Maschmühlenweg war Auslöser für sein Interesse am Bahngelände, erinnert sich Rainer Vesting. Der Göttinger Steuerberater hat Immobilien in Nachbarschaft des Bartholomäus-Friedhofs. Für deren Nutzer brauchte er zusätzlichen Parkraum. Im Herbst 2010 „ging dann alles ganz flott“. Vesting erwarb das 5000 Quadratmeter große Areal, längst jedoch mit anderen Plänen.

Ein Wohn- und Bürohaus will der Göttinger ab Herbst dort bauen, 100 Appartments sollen für Studierende, Postdocs, Gastwissenschaftler und andere Univeritätsangehörige im Herbst 2012 bezugsfertig sein. Mit einem Jahr Bauzeit rechnen die Architekten von Brune + Brune, die schon seit „ewigen Zeiten“ mit Rainer Vesting Bauvorhaben realisieren. 25 bis 68 Quadratmeter groß sollen die Wohnungen im künftigen „Bartholomäus-Bogen“ sein, erklärt Gregor Brune und schwärmt von der idealen Lage zum Campus und der Innenstadt und dem herrlichen Blick auf den seit 1881 nicht mehr genutzen Bartholomäus-Friedhof.

„Mitten drin im Leben“, beschreibt Brune junior das Quartier. 850 Quadratmeter Büroflächen sieht die Planung zudem vor. 10 Mio. Euro wird Vesting in das Projekt investieren, von dem Erwin Brune sagt: „Endlich wird in Göttingen mal etwas Großstädtisches gebaut.“ Nach Errichtung des sieben-geschossigen Gebäudes, das sich an der Figur des ehemaligen Rundlokschuppens orientieren wird, will Vesting wieder verkaufen. Nicht klein-klein, sondern an einen Käufer, betont er im Gespräch mit dem Tageblatt.