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Regional Jansen baut in Weende 22 neue Altenwohnungen
Nachrichten Wirtschaft Regional Jansen baut in Weende 22 neue Altenwohnungen
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19:47 30.06.2011
Von Hanne-Dore Schumacher
Beschreibt den Neubau im Max-Born-Ring: Johannes Jansen, Inhaber des Seniorenzentrums Weende.
Beschreibt den Neubau im Max-Born-Ring: Johannes Jansen, Inhaber des Seniorenzentrums Weende. Quelle: Hinzmann
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Das Seniorenzenturm Weende wurde 2006 eröffnet und war sofort ausgebucht. Heute leben in der zweistöckigen, um einen großen Innenhof und Park gebauten Anlage 65 Menschen in der stationären Pflege und zwölf Bewohner im Bereich betreutes Wohnen. Alle Wohnungen gehen zum Innenhof oder zur Terrasse. Für Jansen ist wichtig: „Licht, Licht, Licht.“

Die Idee, die er auch in seinem Altenzentrum Tillyschanze in Hann. Münden verfolgt, heißt „stadtteilbezogene Einrichtung“. Nicht irgendwo auf der Grünen Wiese, sondern mitten im Quartier sollen die älteren Mitbürger leben. Seine Idee kommt an, der Bedarf nach weiteren Wohnungen sei groß.

Deshalb hat Jansen zu den 5500 Quadratmetern des ersten Bauabschnitts (8 Mio. Euro Gesamtinvestition) nun weitere 3300 Quadratmeter von der Stadt erworben. 18 Wohungen à 58 Quadratmeter und 4 à 45 Quadratmeter sollen bis Juni 2012 gegenüber dem bestehenden Gebäude entstehen. Vor dem Winter noch, so plant der gebürtige Emsländer, sollen die Fenster eingebaut sein, damit im Inneren des Gebäudes weiter gebaut werden kann. Insgesamt 2,9 Mio. Euro hat Jansen für den Neubau veranschlagt. Die Bank zieht mit. Das Lichtkonzept ist Jansen wichtig. Für sein Altenzentrum betont er: „Man schaut nie gegen eine Wand.“ Überall sind Fenster, und die Farbgestaltung von Sigrid Stjernby soll auch an dunklen Tagen Helle ins Haus bringen. „Solar-Zirkel“ nennen die Architekten von BMP den geplanten Neubau, um dessen Vermarktung sich der Investor keine Sorgen macht. Fünf neue Arbeitsplätze sollen zu den bisherigen 55 hinz ukommen, kündigt Diplom-Sozialwirt Jansen an. Seit 21 Jahren ist er selbstständig, hat vorher als Personalverantwortlicher bei Daimler, zuletzt als Verwaltungsleiter der Sonnenbergklinik in Bad Sooden-Allendorf gearbeitet. „Ich bereue nichts“, zieht der 60-Jährige Bilanz und freut sich, wenn Bewohnerin Erna Dinkel ihn für das „gute Essen“ und die „wunderbare Terrasse“ lobt.