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Regional KWS Einbeck stellt Tool zur Verbesserung der Maisaussaat vor
Nachrichten Wirtschaft Regional KWS Einbeck stellt Tool zur Verbesserung der Maisaussaat vor
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08:00 09.04.2020
Mit einem neuen Tool will KWS die Aussaat der Maissaat ertragreicher machen.
Mit einem neuen Tool will KWS die Aussaat der Maissaat ertragreicher machen. Quelle: R/KWS
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Einbeck

Das Pflanzenzüchtungsunternehmen KWS mit Hauptsitz in Einbeck hat ein neues Tool vorgestellt. Die Bezeichnung: „Teilflächenspezifische Aussaat“. Das Tool lege „die optimale Aussaatstärke von Mais fest, abgestimmt auf die jeweiligen Bodenverhältnisse“, teilte KWS mit.

Satellitenbilder lieferten „objektive Daten“, die KWS mit Erfahrungswerten und sortenspezifischem Know-how kombiniere, so Britta Weiland von der KWS-Pressestelle. „Denn nicht jede Sorte reagiert identisch auf Änderungen in der Aussaatstärke.“ Wie gut Nutzpflanzen wachsen, hänge von vielen Faktoren ab. Unter anderem habe die Bodenbeschaffenheit großen Einfluss auf die spätere Ertragsstärke.

Richtige Wahl der Aussaatstärken treffen

Wenn ein Boden „optimale Eigenschaften“ besitze, könne er viele Pflanzen ernähren; in der Folge könnten mehr Maiskörner pro Quadratmeter ausgesät werden. Seien die Voraussetzungen weniger gut, sei eine geringere Aussaatstärke empfehlenswert. „Mit unserem digitalen Tool können Einzelkornsämaschinen so programmiert werden, dass sie bei optimalen Bodenverhältnissen eine höhere Aussaatstärke wählen und diese bei weniger gutem Boden dann anpassen“, sagt Fabian Böke, zuständig für die digitalen Tools im Maisanbau bei KWS.

„Das, was unser System einzigartig macht, ist, dass wir die objektiven Daten durch Erfahrungswerte und eigenes Sorten-Know-how anreichern“, so Böke. Zudem könne der Landwirt eigene Erfahrungswerte einbringen, da alle Karten einfach bearbeitet werden könnten. „Wenn der Landwirt sein Wissen über die Fläche ergänzt, wird das Ganze noch individueller. Das ist unser Ziel.“

Von Stefan Kirchhoff