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Regional Kaufland investiert in Göttingen
Nachrichten Wirtschaft Regional Kaufland investiert in Göttingen
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00:19 02.12.2017
Hausleiterin Doreen Waldeck (r.) an der Wurst- und Käsetheke der modernisierten Filiale, hier mit Abteilungsleiterin Dorothea Manjic. An den Wänden: Bestandteile des neuen Warenleitsystems. Quelle: Niklas Richter
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Göttingen

„Moderner und trendiger ist unser Markt geworden“, sagt Doreen Waldeck, die die Filiale seit vier Jahren leitet. Ein neues Farbkonzept habe das Geschäft erhalten, den „Discount-Charakter“ abgelegt. Komplett erneuert worden sei unter anderem der Obst- und Gemüsebereich. Er verfüge nun über eine abgehängte Decke und elektronische Preisschilder. Kunden könnten jetzt WLAN nutzen. Wer in der Mittagspause nur einen Snack kaufen wolle, finde Entsprechendes in zwei Regalen am Eingang. Von dort gehe es direkt zur Kasse.

„Am neuen Backshop können eilige Kunden ihre Brötchen nun mit Einweghandschuhen aus den Fächern nehmen“, berichtet Waldeck. Am Wurst- und Käsestand sei der Bereich mit den Antipasti erweitert worden. Nonfood-Waren aus der Werbung fänden sich nun gesammelt an einem Ort. Fotos vom Smartphone oder vom USB-Stick ließen sich ausdrucken. Mit einem Lichtkonzept aufgewertet worden seien die Reste einer historischen Mauer, die es in der Tiefgarage mit ihren 230 Parkplätzen zu sehen gebe.

„Zu einer Modernisierung seiner Filiale hat sich auch der Bäcker, einer der Untermieter im Eingangsbereich, entschlossen“, sagt die Filialleiterin. Im Dezember eröffne ein asiatischer Imbiss in den Räumen der früheren Fleischerei. Im kommenden Jahr erhalte der Kaufland-Markt noch vier Selbstbedienungskassen. Das sei für die Studierenden attraktiv, die meistens nur wenige Artikel kauften. Sie machten die Hälfte der monatlich 120000 Kunden aus. Aufgrund der hohen Frequenz benötige der Markt, der mit 18 Millionen Euro im Jahr überdurchschnittlich viel Umsatz mache, deutlich mehr Personal an der Kasse. Dort seien 24 der 75 Mitarbeiter tätig.

In der Kaufland-Filiale an der Kurze-Geismar-Straße ist die Modernisierung vorerst abgeschlossen. Quelle: Niklas Richter

„Die meisten anderen Kaufland-Märkte befinden sich nicht in der Innenstadt, wo es viel Laufkundschaft gibt, sondern auf der grünen Wiese“, erläutert Waldeck. So sei das auch beim zweiten Göttinger Kaufland-Markt, der im Industriegebiet Grone über 5500 Quadratmeter Fläche verfüge. Dort gebe es deutlich weniger Kunden, die dafür aber jeweils ihren gesamten Wocheneinkauf tätigten. Der Groner Markt werde 2018/19 ebenfalls modernisiert. Dort sei ein Shop-in-Shop-System geplant.

„Der Einzugsbereich unseres Innenstadtgeschäfts, das von 7 bis 22 Uhr geöffnet ist, umfasst neben Göttingen Duderstadt, Friedland, Gleichen und Rosdorf“, berichtet Waldeck. Von dort sowie aus dem Obereichsfeld kämen auch die Mitarbeiter. Die Modernisierung der Filiale auf dem einstigen Lünemann-Areal an der Kurzen-Geismar-Straße 26-30 sei die erste seit Eröffnung des Marks im Mai 2006.

Die 1984 in Neckarsulm gegründete Kaufland-Kette, die – zusammen mit dem Discounter Lidl – zur Schwarz-Gruppe gehört, ist mit 1250 Filialen in Europa vertreten. Von den 148000 Beschäftigten sind 78000 Mitarbeiter in den 650 Märkten in Deutschland tätig.

Von Michael Caspar

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