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Regional Luisenhaller Badehaus ist wieder unter Dampf
Nachrichten Wirtschaft Regional Luisenhaller Badehaus ist wieder unter Dampf
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20:02 31.08.2011
Von Hanne-Dore Schumacher
Im Badehaus: Jörg Bethmann, Betriebsmeister Stefan Ortmann, Waltraut Spörhase und Prokurist Martin Gonschior (v. l.).
Im Badehaus: Jörg Bethmann, Betriebsmeister Stefan Ortmann, Waltraut Spörhase und Prokurist Martin Gonschior (v. l.). Quelle: Hinzmann
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Sommerpause für den Badebetrieb ist normalerweise im Juli und im August. In diesem Jahr jedoch musste die Einrichtung bereits am 10. April geschlossen werden. Der Grund: aufwendige Sanierungsarbeiten. Seit Eröffnung des Badehauses in Grone im November 2002 habe es Dichtungsmängel an Rohrleitungen und Badebecken gegeben, begründet Inhaber Jörg Bethmann die Investition in Höhe von 300 000 Euro. Bethmann spricht von Baufolgeschäden, die seit Jahren die Gerichte beschäftigen. Noch immer sei die Geschichte nicht abgeschlossen.

Die Schäden indes sind behoben, die Versicherung habe mitgezogen. Allein, da ist sich der 57-Jährige sicher, hätte er die immensen Reparaturkosten bei hohen Einkommensausfällen nicht stemmen können. Heute nun werden die Türen nach fast fünf Monaten Bauzeit wieder geöffnet. „Die Gäste werden von den Bauarbeiten nichts merken“, versichert Bethmann. Alles sei wie vorher. „Das Konzept ist einfach stimmig.“ Man sehe nicht, dass das gesamte Becken entfernt und erneuert werden musste, um an die undichten Stellen zu kommen. „Unsere Stammgäste werden sich wieder wie zu Hause fühlen“, glaubt der Geschäftsmann und spricht von Besuchern, die aus Hamburg, Bremen und Stuttgart kommen, „um eineinhalb Stunden Kurzurlaub zu machen“. In Wohnmobilen reisten sie an, schwärmt Jörg Bethmann und outet sich als größter Fan der historischen Saline: „Luisenhall ist mein Leben.“