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Nachrichten Wirtschaft Regional Mehr als 100 Bewerber beim Innovationspreis Göttingen
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12:00 07.06.2019
Detlev Barth und sein Team von der Wirtschaftförderung Region Göttingen organisieren den Innovationspreis 2019. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

Deutlich mehr als 100 Bewerbungen um den Innovationspreis 2019 des Landkreises Göttingen sind bei der Wirtschaftsförderung Region Göttingen (WRG) eingegangen. Die Zahl kann trotz Abgabeschluss noch steigen.

Bei 114 Bewerbungen liegt der Teilnehmerrekord, den die WRG zweimal, 2010 und 2018, erreichte. Beim Innovationspreis 2019, der unter dem Motto „Zukunftsorientiert – Lösungen, die verändern“ steht, kann das noch getoppt werden. „Gut zwei Dutzend bereits registrierte Bewerber haben ihre Unterlagen noch nicht eingereicht“, berichtet Wirtschaftsförderin Karin Friese. Nicht alle würden das noch tun, manche ihre Bewerbung wohl um ein Jahr verschieben. Endgültiger Abgabeschluss sei der 10. Juni.

WRG-Geschäftsführer Detlev Barth freut sich, dass es zum fünften Mal in den vergangenen zehn Jahren gelungen ist, auf mehr als 100 Bewerbungen zu kommen. Der Wettbewerb, der 2003 mit 23 Kandidaten startete, habe sich etabliert. Unternehmen steigerten durch die Teilnahme ihre Bekanntheit. Sie würden das Interesse von potentiellen Kunden und Mitarbeitern, Investoren und Kooperationspartnern wecken.

Forum der Ideen

„Ein zusätzlicher Anreiz teilzunehmen sind unsere exklusiven Forum-der-Ideen-Veranstaltungen“, meint Barth. Dort seien die Innovatoren unter sich, könnten sich austauschen und Kontakte zueinander knüpfen. Bis zu 150 Personen der mittlerweile rund 1000 Innovationspreisteilnehmer kämen jeweils zusammen.

Vom Handwerksbetrieb bis zum Konzern

„Die vorliegenden Bewerbungen verteilen sich relativ gleichmäßig auf die drei Kategorien Gründungen und Jungunternehmen bis zwei Jahre, Unternehmen bis 20 Mitarbeiter und Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern,“ berichtet Wirtschaftsförderin Friese. Vom Handwerksbetrieb und kleinen Dienstleister bis zum weltweit tätigen Hightech-Konzern, vom Start-up bis zum Traditionsunternehmen reicht das Spektrum. Die Erstplatzierten erhalten neben einer Skulptur jeweils einen Geldpreis von 3000 Euro. Die Zweitplatzierten bekommen jeweils 2000 Euro, die Drittplatzierten 1000 Euro.

Vier Sonderpreise

Einige Teilnehmer haben die neu geschaffene Möglichkeit genutzt, sich direkt um einen der vier, jeweils mit 3000 Euro dotierten Sonderpreise zu bewerben. Die Sparkasse Göttingen fördert mit dem von ihr gestifteten Sonderpreis Integration und Soziales Innovationen aus dem sozialen Bereich. Zusätzlich finanziert sie einen Sonderpreis Wissenschaft und Bildung. Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz hat den Sonderpreis Umwelt aufgelegt. Der Göttinger Verband Measurement Valley trägt den Sonderpreis Messtechnik.

Beiträge aus Hessen und Thüringen

Wie in den vergangenen Jahren kommen die meisten Beiträge aus den südniedersächsischen Landkreisen, teilt Friese mit. Einige Kandidaten haben ihren Sitz in anderen Bundesländern, wobei die angrenzenden Bundesländer Hessen und Thüringen am stärksten vertreten sind.

Prüfung der Bewerbungen

Die WRG prüft die Bewerbungen in den kommenden Wochen. Sobald die endgültige Zahl feststeht, legt sie die Unterlagen der neunköpfigen Jury vor. Bei der Berufung der Mitglieder wird auf die Breite der fachlichen Kompetenz geachtet, betont Barth. Schließlich kommen die Bewerbungen aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Jährlich wechseln zwei, drei Personen. „Wir wollen den Kreis offen halten, tragen aber so auch der hohen Arbeitsbelastung Rechung, die mit dem Ehrenamt verbunden sind“, betont der WRG-Geschäftsführer.

Jury tagt Ende August

Die Jury tritt Ende August zusammen. Die Ergebnisse werden bei der Preisverleihung am Donnerstag, 14. November, im Deutschen Theater in Göttingen, Theaterplatz 11, bekannt gegeben. Zu ihr werden 500 Personen erwartet.

Von Michael Caspar

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