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Regional Mittelständler hissen Europafahnen
Nachrichten Wirtschaft Regional Mittelständler hissen Europafahnen
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15:01 10.05.2019
Claus-Henrik Schneider (re.) übergibt eine Europa-Flagge an Roderich Senge vom Familienunternehmen Metallbau Senge. Quelle: Christina Hinzmann
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Eine Europafahne mit dem Slogan „Für ein stabiles Europa“ hat Roderich Senge, Geschäftsführer von Metallbau Senge, am Mittwoch gehisst. Er beteiligt sich an einer Aktion des Verbands „Die Familienunternehmer“.

„Wir wollen mit unseren Mitarbeitern über Europa ins Gespräch kommen“, erläutert Claus-Henrik Schneider. Der stellvertretende Geschäftsführer des Göttinger Bauunternehmens Cubus ist Vorstandsvorsitzender des 75 Mitglieder starken Regionalkreises Südniedersachsen der Familienunternehmer und deren Jugendorganisation, „Die jungen Unternehmer“.

Garantie für Frieden

„Unsere Kunden sitzen zwar vorwiegend in der Region, aber wir profitieren davon, dass sie als Industrieunternehmen die Exportchancen des europäischen Binnenmarkt nutzen“, sagt Senge. Die Europäische Union biete zudem Sicherheit und Frieden und könne die Interessen des Kontinents gegenüber anderen Industriestaaten durchsetzen. Deshalb gelte es, sie gegen Populisten und Extremisten zu verteidigen. Eine hohe Beteiligung an der Europawahl am Sonntag, 26. Mai, werde deren Stimmanteile gering halten, hofft er.

Klage über Dokumentationspflichten

Dass es Unzufriedenheit mit der Politik der Europäischen Union oder auch der Bundesregierung gibt, kann Senge dabei durchaus nachvollziehen. Die Dokumentations- und Nachweispflichten für Unternehmer etwa seien mittlerweile so groß, dass einer seiner gut 30 Mitarbeiter vor allem damit beschäftigt sei. Das erhöhe die Kosten, was er aber nicht einfach an die Kunden weitergeben könne.

Zusammenführen von Risiko und Haftung

Für eine stärkere Beteiligung der Bürger an den politischen Entscheidungsprozessen macht sich Schneider stark. Hätte die Politik die Wirtschaft gefragt, wäre zum Beispiel die Datenschutzgrundverordnung anders ausgefallen, sagt er. Der Verband suche den Kontakt zur Politik, um für die Anliegen des Mittelstands zu werben. Schneider nennt neben dem Bürokratieabbau unter anderem das Zusammenführen von Risiko und Haftung oder marktwirtschaftliche Teilhabe anstelle von Transfermechanismen. Die Familienunternehmer wollen weitere Europafahnen hissen.

Von Michael Caspar

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