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Regional Norbert Hasselmann: „Bruch jeder solidarischen Zusammenarbeit“
Nachrichten Wirtschaft Regional Norbert Hasselmann: „Bruch jeder solidarischen Zusammenarbeit“
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19:10 25.07.2013
N. Hasselmann
N. Hasselmann
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Göttingen

Die Entscheidung der Handwerker, ihre Auszubildenden künftig in Northeim unterrichten zu lassen, schade allen: der Industrie- und Handelskammer, der Kreishandwerkerschaft, den Berufsschulen, den Lehrlingen und den Betrieben. Hasselmann berichtet, dass SPD und Grüne den Friseuren im Juni einen Kompromissvorschlag unterbreitet hätten.

Demnach sollte in Duderstadt eine halbe Klasse eingerichtet werden. Die Mehrzahl der Auszubildenden wäre dann in Göttingen zur Schule gegangen. Kein Mündener Lehrling hätte nach Duderstadt fahren müssen. Der Kreistag hätte dann Zeit gehabt, für das Schuljahr 2014/15 eine langfristige Lösung zu finden. Nun sei es zum „Bruch jeder solidarischer Zusammenarbeit“ der Innung mit dem Landkreis Göttingen gekommen.

Die Entscheidung der Friseure erleichtere zukünftige Verhandlungen „nicht gerade“, meint der SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Jörg Wieland. Er und die grüne Franktionschefin, Maria Gerl-Plein, signalisieren weiterhin Gesprächsbereitschaft.

mic