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Regional Göttinger Praxis fördert Stressprävention für Lehrer
Nachrichten Wirtschaft Regional Göttinger Praxis fördert Stressprävention für Lehrer
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09:32 05.12.2018
Lehrer leiden häufig unter Stress. Eine Göttinger Praxis hilft. Quelle: contrastwerkstatt - Fotolia
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Göttingen

„Stress macht viele Lehrer krank“, berichtet Edmund Boettcher, Physiotherapeut der Göttinger Praxis für Physikalische und Rehabilitative Medizin. Unter Stress spannten die Lehrkräfte ständig die Muskeln an. Das verursache Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich, Rücken- und Kopfschmerzen. Unter Stress fahre der Körper zudem die Verdauung herunter, was auf Dauer zu Magen-Darm-Beschwerden führe.

Edmund Boettcher Quelle: R

„Bei unserem Angebot prüft zunächst Fachärztin Dr. Silke von der Heide, ob die Beschwerden tatsächlich stressbedingt sind“, führt Boettcher aus. Es folge ein weiterer Arzttermin. Dann schlössen sich jeweils im Abstand von drei, vier Wochen drei bis fünf Coachingtermine an. Die Lehrer würden lernen, stressauslösende Faktoren zu erkennen. Sie organisierten ihre Arbeit besser, wendeten Entspannungsübungen an, um am Feierabend Distanz zur Arbeit herzustellen, und bauten mit Körperübungen Spannung ab. Das Präventionsangebot habe eine Studentin bei Promotio, wo er Betriebsleiter und von der Heide Ärztliche Leiterin und Gesellschafterin sei, im Zuge einer Bachelorarbeit entwickelt. Lehrer mehrerer Schulen hätten sich für das Projekt zur Verfügung gestellt. Von der Heide: „Leider kann dieses Projekt nicht vorbeugend bei allen Menschen durchgeführt werden, da Prävention, insbesondere von den privaten Krankenversicherungen, nicht als Kassenleistung angesehen wird.“

Von Michael Caspar

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