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Regional Rewe-Markt wird für 3,5 Millionen Euro umgebaut
Nachrichten Wirtschaft Regional Rewe-Markt wird für 3,5 Millionen Euro umgebaut
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15:00 29.12.2017
Der Rewe-Markt an der Reinhäuser Landstraße soll für 3,5 Millionen Euro umgebaut werden – und künftig so aussehen wie auf dieser Visualisierung. Quelle: r
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Göttingen

Nach dem Umbau gehöre die Filiale zu den wenigen Rewe-Märkten in Deutschland, die, dem „Konzept 2020“ folgend, zu den modernsten ihrer Art zählen, so Riethmüller. Mit den Umbaumaßnahmen wolle man den Standort „fit für die Zukunft machen“. Dies ziehe sich durch alle Bereiche. Angefangen beim Eingangsbereich: Hier solle die Drehtür einem modernen, ebenerdigen Schiebetürensystem weichen. Diese Maßnahme erhöhe die Barrierefreiheit. Auch der laut Riethmüller „knapp 20 Jahre alte“ Bodenbelag solle gegen moderne Fliesen ausgetauscht werden. Generell solle der Markt auch auf den neuesten Stand im Bereich der Energieeffizienz gebracht werden, erläutert der Marktleiter. So werde die Beleuchtung „komplett auf LED-Technik“ umgerüstet. Neue Kühlmöbel mit Wärmerückgewinnung ermöglichten zudem eine sparsamere und umweltfreundlichere Energienutzung. Die Kühlung werde künftig auf ein CO2-System umgestellt, was den Einsatz schädlicher Kühlmittel unnötig mache. Und auch die komplette Elektrik im Markt soll laut Riethmüller ausgetauscht werden.

Eine der modernsten Filialen Deutschlands

Der Frischebereich solle vergrößert werden, um den Kunden künftig ein noch vielfältigeres Sortiment an Obst und Gemüse bieten zu können. Dementsprechend werde auch die bereits vorhandene Salatbar vergrößert. Regionalität werde auch im umgebauten Markt eine tragende Rolle spielen – nicht nur im Bereich von Obst und Gemüse sowie Floristik und Blumen, sondern auch an der Fleischtheke. Die Fleischerei soll im umgebauten Markt „in Eigenregie geführt“ werden, sagt Riethmüller. Die Produkte der Fleischerei Grischke blieben aber im Sortiment, das um weitere Angebote erweitert werden soll. So werde es künftig eine „heiße Theke“ geben, an der die Kunden deftige Speisen vor Ort verzehren könnten; hierfür soll ein eigener Bereich eingerichtet werden, erklärt der Marktleiter. Und auch der Bereich der Bäckerei Hermann im vorderen Teil des Marktes werde umgebaut, so Riethmüller. Sowohl der Außen- als auch der Innenbereich sollen in neuem Glanz erstrahlen.

Mitarbeiter in Planungen einbezogen

Die Monate Januar und Februar böten eine ideale Ausgangslage für einen Umbau, da es keine saisonalen Besonderheiten zu berücksichtigen gebe und der Jahresanfang für den Einzelhandel „eher ruhiger“ sei. Auch bei den engagiertem Firmen lege man den Fokus auf Regionalität, so Riethmüller. Hinzu kämen überregionale Firmen, die „schon lange erfolgreich“ mit Rewe kooperierten.

Die Mitarbeiter habe man in die Planungen des neuen Marktes einbezogen. So sollen Arbeitsprozesse künftig „nach Möglichkeit“ vereinfacht werden. Beispielsweise würden die Kühlhäuser an die jeweilige Abteilung angegliedert, um den Mitarbeitern die Wege zu verkürzen. Zudem solle das Team vergrößert werden, um den Kunden „noch mehr Service“ bieten zu können.

Prinzenstraße: Aus Netto wird Rewe-City

Auch an der Prinzenstraße 13 soll Anfang Januar gebaut werden: Der bisherige Netto-Markt soll zu einer „Rewe-City“-Filiale umgebaut werden, bestätigte Sven Gippert, der nach eigenen Angaben den Markt gemeinsam mit Thomas Höfling betreiben wird, auf Tageblatt-Nachfrage. Der Markt soll „Mitte Februar“ öffnen. Der Fokus der 770 Quadratmeter großen Filiale liege auf frischen Produkten. Zudem soll ein „Mannamia“-Café der Bäckerei Ruch einziehen. mi

Von Maren Iben

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