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Regional Rosdorfer Adamsoft arbeitet in zwei Welten
Nachrichten Wirtschaft Regional Rosdorfer Adamsoft arbeitet in zwei Welten
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18:26 06.07.2011
In der neuen Zentrale: Mark-Mario Adam (links) und Jens Marquardsen. Quelle: Hinzmann
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Rosdorf

Rund 70 000 Euro kosteten die Renovierung und Einrichtung. Zusammen mit Mark-Mario Adam (43) arbeitete Marquardsen 1994 „aus der gemeinsamen WG heraus“, bevor die beiden ein Jahr später das Unternehmen gründeten. Heute arbeiten elf Leute für Adamsoft, sieben in Rosdorf (Zentrale im Raseweg 4) und vier in einem Geschäft in Braunschweig. Adam und Marquardsen planen, in Halle an der Saale einen dritten Laden zu etablieren und investieren in Räume, Lager und Erstausstattung von Demonstrations-Material rund eine viertel Million Euro. Durch den Umzug im März (innerhalb des Geländes am Raseweg 4) kann das Adamsoft-Team nun externe und interne Schulungen für bis zu zwölf Personen anbieten und in der eigenen Werkstatt Reparaturarbeiten durchführen. „Bei uns steht der Service im Mittelpunkt“, sagt Adam. Beide Geschäftsführer sind sowohl für Apple als auch für PC-Systeme Experten. „Wir arbeiten seit vielen Jahren in beiden Welten und können unseren Kunden daher das beste Gesamtpaket anbieten.“ Man verkaufe „Lösungen und keine Apple-Kartons“, auch wenn auf Apple-Produkten das Hauptaugenmerk liegt. Der „Technologiepartner“ Adamsoft liefere „alles aus einer Hand“.

Das Kundenspektrum von Adamsoft reicht von Privatpersonen bis zu mittelständischen Unternehmen. Der Hauptanteil der Arbeit ist nicht der Verkauf, sondern der Service. „Wir stellen die Pakete zusammen, warten und reparieren die Produkte“, sagt Adam. Adamsoft hat vor einigen Monaten die Apple-Serviceautorisierung bekommen. Das heißt, dass das Team Appleprodukte während der Garantiezeit reparieren darf. „Dafür gibt es von Apple hohe Auflagen“, stellt Adam fest. Diese Kriterien erfüllt Adamsoft. In Verlagen und Redaktionen, aber auch in Handwerksbetrieben und in Ingenieurbüros sind, so Marquardsen, Apple-Produkte auf dem Vormarsch. Allerdings seien häufig auch PCs vorhanden. „Und wir liefern dann die Lösungen für die Mischsysteme, inklusive Soundsystemen“, sagt Marquardsen.

Von Michael Kerzel